Familiengottesdienst mit 4. Station des Fastenprojekts

Am vergangenen Sonntag wurde ein Gottesdienst zum Thema „Die Heilung eines Blinden“ gefeiert. Im Rahmen des Fastenprojektes stand die biblische Erzählung über die Heilung des Blinden im Mittelpunkt. In der aufgeführten „Talkshow“ wurde verdeutlicht, dass die Menschen nicht nur Blind im Sinne von „Sehen“ sind, sondern dass auch Wut, Neid und Stolz blind machen können. „Sehen“ bedeutet mehr als nur die optische Wahrnehmung. Es geht darum, mit dem Herzen zu erkennen, wo Hilfe gebraucht wird und wo man selber blind ist.

Mit den vorher verteilten Wortbausteinen konnten die Gottesdienstbesucher sich untereinander austauschen und den „Lösungssatz“ zusammenstellen: „Man sieht nur mit dem Herzen gut“

Nicht sehen aber gut hören konnte man die festlichen Klänge von MAI-Blech, die von der Empore spielten.

Kinderkirche in Mainburg

Viele Eltern und Großeltern mit ihren Kindern besuchten den Kleinkinder-Gottesdienst im Pfarrheim Mainburg. Thema der Kinderkirche war der Igel Isi. In einer Geschichte wurde erzählt, wie der Igel Isi aus dem Winterschlaf erwachte und die ersten Boten des Frühlings entdeckte. Die Kinder durften dabei den Igel schnarchen lassen, mit Armen und Händen die Sonne begrüßen, Blumen in die Mitte legen und die Vögel zwitschern lassen. Pastoralreferent Christian Bräuherr erklärte, dass wir Gott danken dürfen für den Frühling und für alles was Gott erschaffen hat. In den Fürbitten wurde für die ganze Schöpfung gebetet. Am Ende des Gottesdienstes ging ein Dankeschön an das Vorbereitungsteam. Pfarrer Florian Zobel wurde mit Applaus für die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes gedankt. Als „Mitgebsel“ gab es für alle Kinder „Blumenmurmeln“ Das sind bunte Blumensamen in Murmelform, die man ins Gras werfen und dann gießen soll.

Ministranten basteln Osterkerzen

Am vergangenen Wochenende trafen sich die Mainburger Minis zum traditionellen Osterkerzenbasteln im Pfarrheim. Unter der Aufsicht von Minimaskottchen Frida wurden fleißig verschiedene Motive und eigene kreative Ideen umgesetzt. Am kommenden Wochenende können die Osterkerzen nach den Gottesdiensten zu einem Preis von 7,50 € erworben werden. Der Erlös kommt der Ministrantenkasse zu Gute.

3. Station des Fastenprojekts

Am Fastenweg ging es wieder ein Stück weiter – hin zu einem Brunnen. Am dritten Fastensonntag drehte sich alles um das Thema „Wasser“.
Kaplan Hirtreiter erzählte die Geschichte von Herrn Steinreich, der ohne Proviant und Gepäck in die Wüste ging – schließlich kann er sich ja alles kaufen! Doch dort fand er keine Händler, bei denen er sich etwas hätte kaufen können. Schon fast am Ende seiner Kräfte entdeckte Herr Steinreich endlich einen Brunnen. Er beugte sich darüber – und platsch: Sein ganzes Geld fiel in den Brunnen. Todunglücklich, weil er meinte, nun auch sein Glück verloren zu haben, saß er neben dem Brunnen und weinte bitterlich.
Schließlich kam ein Beduine vorbei, wischte ihm Schweiß und Staub aus dem Gesicht und gab ihm etwas zu trinken. Herr Steinreich spürte, wie neue Kraft in ihn zurückkehrte – und er verstand, dass man sich das Schönste auf der Welt, nämlich Leben, Zeit und Liebe, nicht kaufen kann.
Auch die Samariterin am Jakobsbrunnen aus dem Evangelium hatte Durst. Jesus saß am Brunnen und sagte der Frau, dass er ihr lebendiges Wasser geben könne – Wasser, von dem man nie mehr Durst bekommt. Der Mensch dürstet nämlich nicht nur nach Flüssigkeit für den Körper, sondern nach mehr: nach Anerkennung, nach Liebe, nach Geborgenheit. All das gibt Jesus den Menschen – davon erzählen die Evangelien. Und all das kann man sich nicht kaufen. Es sind Geschenke, für die man dankbar sein darf.

Familiengottesdienst in Unterempfenbach

Am dritten Fastensonntag fand ein Fastengottesdienst in Unterempfenbach statt. Thema des Gottesdienstes war „Die Frau am Jakobsbrunnen – das lebendige Wasser“. Zu Beginn jedes Gottesdienstes wird Gott um Verzeihung für die Sünden gebeten. Gemeindereferentin Andrea Engl lud alle Anwesenden dazu ein, sich mit einer Schale und Wasser symbolisch die Hände zu waschen. Alle Gottesdienstbesucher folgten der Einladung und baten mit dieser Symbolhandlung Gott um Verzeihung. Bei der Predigt ging es um die Frage, wonach man Durst haben kann, wenn man genug zu Trinken hat: nach Freude, Liebe, Freundschaft und Frieden. Es gibt Menschen, die stillen diesen Durst. Dabei ist es wichtig, dass jeder Mensch nur so viel weitergibt, dass er selbst noch genug hat. Mit einem Krug Wasser wurde gezeigt, dass die Schale immer gerade stehen und gefüllt sein muss, damit aus der gefüllten Schale der Überfluss an andere weiter gegeben wird. Die Fastenzeit soll also eine Zeit sein, in der jeder Mensch nicht nur für andere sorgt, sondern auch auf sich achtet, damit er aus der Fülle leben und geben kann. Der Gottesdienst wurde vom Familiengottesdienst-Team vorbereitet und mitgestaltet. Am Ende gab es als „Mitgebsel“ Ausmalbilder für die Kinder und Self-Care-Teebeutel für die Erwachsenen. Der Chor „Miteinander“ gestaltete den Gottesdienst musikalisch mit und wurde mit großem Applaus belohnt.

2. Station des Fastenprojekts

Der Fasten-Weg führte viele Gläubige zur Feier des Gottesdienstes am 2. Fastensonntag zusammen. In einem Gottesdienst wird natürlich gebetet und gesungen – doch er wird auch gefeiert, um von Gott zu erfahren. Etwas von Gott zu erfahren, ist allerdings gar nicht so einfach: Man kann ihn nicht anfassen, man kann ihn nicht sehen, man kann ihn nicht direkt hören.

Der Fasten-Weg führte an diesem Sonntag auf einen hohen Berg: den Berg der Verklärung Jesu. Auch Jesu Jünger fragten sich, wie Gott denn sei, weil auch sie Gott nicht sehen, hören oder anfassen konnten. Da wurde Jesus vor den Augen der Jünger verwandelt, und aus einer Wolke rief eine Stimme: „Dieser ist mein geliebter Sohn […]; auf ihn sollt ihr hören“ (Mt 17,5). Gott sagt also, dass die Menschen auf Jesus hören sollen. Um etwas von Gott zu erfahren, muss man daher „nur“ auf Jesus hören, denn seine Worte sind zugleich Gottes Worte – schließlich kennt Jesus Gott so gut wie niemand sonst.

Doch was genau hat Jesus alles gesagt? Das wurde von den Mitfeiernden des Gottesdienstes vorgetragen. Einzelne Jesus-Worte wurden vorgelesen und an die noch kahlen Äste neben dem Ambo gehängt. So wie die Äste – hoffentlich spätestens an Ostern – blühen und Blätter tragen, so will Jesus mit seinen Worten die Herzen der Menschen zum Blühen bringen. Jesus spricht immer wieder davon, dass Gott zu den Menschen gütig ist und sie liebt. Und diese Botschaft kann auch heute die Herzen der Menschen neu aufblühen lassen.

 

Jugendkreuzweg in Abensberg

Am vergangenen Freitag trafen sich viele Familien zum Jugendkreuzweg des Dekanates in Abensberg. Gemeinsam gingen die Teilnehmer von der Gillamooswiese über Liebesinsel und Schlossgarten zum Pfarrhof und gedachten auf dem Weg des Leidensweges Jesu. Aber auch das eigene Leben, die Probleme und Herausforderungen der Jugendlichen wurden in den einzelnen Stationen beleuchtet.

Sternsinger beim Eishockey

Eine ganz besondere und freudige Überraschung erwartete die Sternsinger: Die Eisbären Regensburg luden sie als Anerkennung für ihren Einsatz zum Heimspiel am 27. Februar gegen den EHC Freiburg ein. Für dieses spannende Erlebnis erhielten alle Sternsinger der Pfarreiengemeinschaft sowie ihre Betreuer Freikarten.

35 „Könige“ und ihre Begleiter folgten begeistert der Einladung und sorgten mit kräftigem Anfeuern für tolle Stimmung in der Arena – auch wenn es am Ende leider nicht für einen Sieg reichte.

Natürlich war auch Ministrantenmaskottchen Frida mit von der Partie

Auftakt zum Fastenprojekt in Mainburg

Am ersten Fastensonntag um 10:30 Uhr startete das diesjährige Fastenprojekt in der Stadtpfarrkirche unter dem Motto „Auf dem Weg nach Ostern“. Vor dem Altar wurde dazu ein großer Weg aufgebaut, auf dem es nun Sonntag für Sonntag weitergeht. Natürlich dürfen auch Figuren nicht fehlen, die diesen Weg symbolisch mitgehen.

Der Weg führt derzeit noch ins Leere – die Osterkerze ist schließlich noch nicht da! Doch Jerusalem ist bereits in Sichtweite.

Die erste Station des Weges führte in die Wüste. Jesus war 40 Tage in der Wüste und hat gefastet. In dieser Zeit erlebte er auch verschiedene Versuchungen: Der Teufel versuchte immer wieder, ihn zu verführen. Diese Versuchungen kennen wir auch aus unserem Alltag – die Versuchung des „Haben-Wollens“, des „Berühmt-sein-Wollens“ und des „Mächtig-sein-Wollens“.

Dargestellt wurden diese Versuchungen durch drei „Marktschreier“, die sie besonders verlockend anpriesen. Im Gottesdienst wurde dazu anschaulich eine Marionette gezeigt: Eine Figur, die an Fäden hängt und von oben gelenkt wird. Sie machte deutlich, was Versuchungen bewirken können – sie wollen uns Fäden anlegen, damit wir wie fremdgesteuert handeln und unsere Freiheit verlieren.

Doch Jesus sagte klar „Nein“. Und genau dazu sind auch wir in den 40 Tagen der Fastenzeit eingeladen: bewusst „Nein“ zu sagen zu dem, was uns unfrei macht. Wer den Mut hat, sich nicht an Fäden legen zu lassen, wird innerlich freier und schafft Raum für Gott im eigenen Herzen.

Für die Kinder gab es ein rotes Band für den Palmbuschen. An jedem Sonntag kann nun ein weiteres farbiges Band gesammelt werden, sodass der Palmbuschen bis zum Palmsonntag bunt geschmückt ist.

Faschingsfamiliengottesdienst in Mainburg

Am Faschingssonntag wurde die Stadtpfarrkirche zur närrischen Festhalle – und zugleich zu einem Ort, an dem deutlich wurde: Glaube und Freude gehören zusammen. Unter dem Motto „Hellau, Aalaf und Amen“ feierte die Pfarrgemeinde einen fröhlichen Familiengottesdienst, der Jung und Alt begeisterte.

Auch wenn Kaplan Tobias Hirtreiter am Anfang recht ernst verlauten ließ:  „Auch wenn Fasching ist – ein bisschen ruhiger und bedächtiger darf man im Gottesdienst schon sein. Schließlich ist ein Gottesdienst eine ernste Sache.“

Doch sein Plan für den Gottesdienst ging nicht ganz auf, weil mitten in der Predigt plötzlich zwei Clowns hineinplatzen, die trötend durch den Mittelgang zogen und den Kaplan unterbrachen. „Gibt es hier etwas zu lachen?“, fragte einer frech – und stellte damit die Frage nach der Rolle der Freude im Glauben. In einem humorvollen Dialog und der Geschichte vom „betenden Gaukler“, der Gott mit Tanz und Akrobatik lobte, wurde deutlich: Beten hat viele Gesichter. Entscheidend ist, dass Herz und Seele dabei sind. Spätestens beim gemeinsamen Lied mit Bewegungen hielt es kaum noch jemanden auf den Bänken.

Beim Sanctus wurde nicht nur gesungen, sondern auch geklatscht und geschunkelt. Das Vaterunser beteten die Kinder mit Gesten rund um den Altar. Zur Kommunion erklang beschwingte Musik, bevor im Schlussgebet nochmals die Freude betont wurde: „Wir dürfen Narren Gottes sein.“

 Ganz nach diesem Motto bespritzte der Clown den Kaplan mit der Wasserpistole, der daraufhin – scheinbar empört – mit einem „Weihwasserkessel“ voller Süßigkeiten konterte und diese in die Menge verteilte.

Den krönenden Abschluss bildete eine große Polonaise durch die Kirche. Zu fröhlicher Musik zogen Kinder, Eltern und Gemeindemitglieder lachend durch die Reihen – ein buntes Band der Gemeinschaft. Vor dem Altar erhielten die Kinder noch kleine Bildchen zur Erinnerung.

So wurde der Faschings-Familiengottesdienst in Mainburg zu einem lebendigen Zeichen dafür, dass christlicher Glaube nicht nur still und ernst, sondern auch heiter, bewegend und voller Lebensfreude sein kann. „Hellau, Aalaf und Amen“ – selten passte das so gut zusammen.

Übersetzen »
Zurück
WordPress Cookie Hinweis von Real Cookie Banner