Faschingsfamiliengottesdienst in Mainburg

Am Faschingssonntag wurde die Stadtpfarrkirche zur närrischen Festhalle – und zugleich zu einem Ort, an dem deutlich wurde: Glaube und Freude gehören zusammen. Unter dem Motto „Hellau, Aalaf und Amen“ feierte die Pfarrgemeinde einen fröhlichen Familiengottesdienst, der Jung und Alt begeisterte.

Auch wenn Kaplan Tobias Hirtreiter am Anfang recht ernst verlauten ließ:  „Auch wenn Fasching ist – ein bisschen ruhiger und bedächtiger darf man im Gottesdienst schon sein. Schließlich ist ein Gottesdienst eine ernste Sache.“

Doch sein Plan für den Gottesdienst ging nicht ganz auf, weil mitten in der Predigt plötzlich zwei Clowns hineinplatzen, die trötend durch den Mittelgang zogen und den Kaplan unterbrachen. „Gibt es hier etwas zu lachen?“, fragte einer frech – und stellte damit die Frage nach der Rolle der Freude im Glauben. In einem humorvollen Dialog und der Geschichte vom „betenden Gaukler“, der Gott mit Tanz und Akrobatik lobte, wurde deutlich: Beten hat viele Gesichter. Entscheidend ist, dass Herz und Seele dabei sind. Spätestens beim gemeinsamen Lied mit Bewegungen hielt es kaum noch jemanden auf den Bänken.

Beim Sanctus wurde nicht nur gesungen, sondern auch geklatscht und geschunkelt. Das Vaterunser beteten die Kinder mit Gesten rund um den Altar. Zur Kommunion erklang beschwingte Musik, bevor im Schlussgebet nochmals die Freude betont wurde: „Wir dürfen Narren Gottes sein.“

 Ganz nach diesem Motto bespritzte der Clown den Kaplan mit der Wasserpistole, der daraufhin – scheinbar empört – mit einem „Weihwasserkessel“ voller Süßigkeiten konterte und diese in die Menge verteilte.

Den krönenden Abschluss bildete eine große Polonaise durch die Kirche. Zu fröhlicher Musik zogen Kinder, Eltern und Gemeindemitglieder lachend durch die Reihen – ein buntes Band der Gemeinschaft. Vor dem Altar erhielten die Kinder noch kleine Bildchen zur Erinnerung.

So wurde der Faschings-Familiengottesdienst in Mainburg zu einem lebendigen Zeichen dafür, dass christlicher Glaube nicht nur still und ernst, sondern auch heiter, bewegend und voller Lebensfreude sein kann. „Hellau, Aalaf und Amen“ – selten passte das so gut zusammen.

Faschingsfamiliengottesdienst in Oberempfenbach

Mit viel Witz, Kreativität und einer tiefgehenden Botschaft feierte die Pfarrei Oberempfenbach am vergangenen Sonntag einen besonderen Faschingsfamiliengottesdienst. Unter dem Motto „Jesus-Kochshow“ verwandelte sich die Kirche in eine etwas andere Küche, in der es nicht um Gulasch oder Krapfen ging, sondern um die Frage, wie eine „richtig gute Welt“ gelingen kann.

In der Rolle des Kochs führte Gemeindereferentin Andrea Engl als „Chefkoch Jaque“ durch den Gottesdienst. Mit Kochmütze, Schneidebrett und Kochtopf gelang es ihm, Kinder wie Erwachsene gleichermaßen mitzunehmen und die biblische Botschaft anschaulich und lebensnah zu vermitteln. Ausgangspunkt war das Evangelium „Ihr seid das Salz der Erde“, das durch das Märchen der Salzprinzessin, kleine Koch-Experimente und eine Verkostung von Speisen mit und ohne Salz greifbar wurde. Schnell wurde klar: Salz mag unscheinbar sein, ist aber unverzichtbar – genauso wie wir Christen für diese Welt.

Musikalisch wurde der Gottesdienst vom Chor Miteinander gestaltet, der mit schwungvollen Liedern und einem eigens einstudierten Kochshow-Jingle für eine fröhliche, faschingstypische Stimmung sorgte. Besonders die Kinder waren begeistert, als sie aktiv mithelfen durften und selbst erleben konnten, wie viel „Würze“ Salz ins Leben bringt.

Auch der Gemeinschaftsgedanke kam nicht zu kurz. Nach dem Gottesdienst blieben viele Besucherinnen und Besucher noch da, um gemeinsam Buchstabensuppe zu essen, ins Gespräch zu kommen und den Vormittag gemütlich ausklingen zu lassen. So wurde der Faschingsfamiliengottesdienst zu einem rundum gelungenen Fest, das gezeigt hat: Gemeinsam können wir der Welt Geschmack geben.

Kinderkirche in Sandelzhausen

Zum Kleinkindergottesdienst kamen viele Familien mit ihren Kindern ins Pfarrheim nach Sandelzhausen. Pastoralreferent Christian Bräuherr begrüßte die Kinder in ihren verschiedenen Kostümen und sagte ihnen, dass Gott alle Menschen liebt. Ganz besonders liebt es Gott, wenn die Menschen lachen. Ehrengast war Basti der Clown, der den Kindern Luftschlangen, Luftballons und Hüte mitbrachte: Die Luftballons zeigten, dass die Menschen miteinander in Verbindung sind, die Luftballons stehen für die Verletzlichkeit der Menschen und die Hüte waren für alle Kinder bestimmt, die nicht verkleidet waren, damit sie sich auch mitfreuen konnten. Beim Vater-Unser-Gebet machten die Kinder auch mit den Händen mit und im Segensgebet beteten alle um ein fröhliches Herz und einen lachenden Mund. Der Gottesdienst wurde vom Kleinkindergottesdienst-Team vorbereitet und mitgestaltet. Andrea Gaffal-Frank mit ihrem Mäusechor und den SingMAIsen sorgten mit ihren Liedern für gute Stimmung und ernteten großen Applaus.

Zwischenzeit – Sternwarte

Am 1. Febraur hatten die jungen Erwachsenen der „Zwischenzeit“ die Möglichkeit die Sternwarte des Gabelsberger Gymnasiums zu besichtigen.

Herr Baumer, dem die Betreuung der Sternwarte obliegt, erzählte spannende Fakten über Sterne, Weltall und Kosmos, bevor es ab aufs Dach ging, wo trotz leichter Wolken der wunderbare Mond gut durch das Teleskop zu sehen war.

Aber heid is koid – Faschingsfamiliengottesdienst in Sandelzhausen

Sandelzhausen. Zum Familiengottesdienst im Fasching kamen viele Familien mit ihren Kindern in verschiedenen Verkleidungen. Das Familiengottesdienst-Team kam in der Montur der Schäffler. Zu Beginn erfuhren die Gottesdienstbesucher, was der Beruf des Schäfflers war und dass sie mit ihrem Tanz Lebensfreude in dunklen Zeiten wie Pest und auch Corona verbreiten wollten. Die Lesungen aus der Bibel stellten die Seligpreisungen von Jesus vor: Jesus preist in der Bergpredigt alle Menschen selig, die im Sinne Gottes handeln. Gemeindereferentin Andrea Engl übertrug als Reifenschwinger die neun Verse der Bergpredigt in die heutige Zeit, würdigte alle Menschen die Jesus so nachfolgten und erntete für diese Menschen ein dreifaches „Hoch“ der versammelten Gläubigen. Als Fasslkasperl nahm Monika Blattner unter anderem Kaplan Tobias Hirtreiter und Gemeindereferentin Andrea Engl auf die Schippe. Die Kinder übernahmen die Kyrierufe und die Fürbitten und wurden vom Kaplan einzeln gesegnet. Andrea Gaffal-Frank und ihre Chöre Choralle und Chorisma gestalteten den Gottesdienst musikalisch mit und wurden mit großem Applaus belohnt. Am Ende gab es für alle Kinder Kuchen und für alle Erwachsenen einen Eierlikör, jeweils im Schokobecher.

Sternsinger spenden an Tafel

Auch in diesem Jahr haben die Mainburger Sternsinger wieder doppelt geholfen und spendeten Süßigkeiten an die Tafel in Mainburg. Dort freuen sich viele benachteiligte Kinder über Schokolade, Gummibärchen und Co.

 

Schäfflergottesdienst

Am vergangenen Sonntag fand der feierliche Gottesdienst zur Eröffnung der Schäfflersaison in der Stadtpfarrkirche statt. Highlights waren die „Schäfflerpyramide“, die Josef Huber aus Englbrechtsmünster für den Gottesdienst zur Verfügung stelle, die Weihe eines neuen Fahnenbanners für die Schäffler und die wunderbare musikalische Gestaltung durch einen Zusammenschluss von Kirchenchor, Cantabile und den Bläsern der Stadtkapelle.

Taufgedächtnisgottesdienste der Erstkommunionkinder

Am Fest der Taufe Jesu fand in Mainburg, Sandelzhausen und Oberempfenbach ein Familiengottesdienst statt, der von den Erstkommunionkindern mitgestaltet wurde.

Der Familiengottesdienst erinnerte an die eigene Taufe, durch die alle Getauften zu Kindern Gottes geworden sind. Die Kommunionkinder erneuerten das Taufversprechen, indem sie allem Bösen widersagten und ihren Glauben an Gott bekannten.

Während des Gottesdienstes wurden verschiedene Gegenstände vorgestellt und erklärt: Die Taufkerze bringt das Licht Gottes in unser Leben, das kostbare Chisam-Öl zeigt unsere Würde vor Gott und das Taufkleid lässt uns die Nähe Gottes spüren.

Der Gottesdienst in Oberempfenbach wurde vom Chor „Miteinander“ musikalisch gestaltet. Den Gottesdienst in Sandelzhausen bereicherte Andrea Gaffal-Frank mit dem Chor „Klangart“.

Sternsinger in der Pfarreiengemeinschaft

Segen bringen, Segen sein

Mit großem Engagement und beeindruckenden Ergebnissen war die diesjährige Sternsingeraktion in der Pfarreiengemeinschaft Mainburg ein voller Erfolg. Zahlreiche Kinder, Jugendliche und Erwachsene machten sich Anfang Januar auf den Weg, um den Segen „Christus mansionem benedicat“ in die Häuser zu bringen und Spenden für benachteiligte Kinder weltweit zu sammeln.

Am 2. und 3. Januar waren in Mainburg insgesamt 46 Sternsinger unterwegs. Den Großteil stellten Ministrantinnen und Ministranten, unterstützt von Kommunionkindern sowie einigen Erwachsenen. In Sandelzhausen zogen am 3. Januar 20 Sternsinger, bestehend aus Minis und Kommunionkindern, von Haus zu Haus. Den Abschluss der Aktion bildeten am 6. Januar 16 Ministranten in Ober- und Unterempfenbach, die dort als Sternsinger unterwegs waren.

Der Einsatz wurde mit hervorragenden Sammelergebnissen belohnt: In Mainburg kamen 11.300,70 Euro, in Sandelzhausen 2.877,30 Euro und in Empfenbach 1.385 Euro zusammen. Damit leistete die Pfarreiengemeinschaft einen wichtigen Beitrag zur bundesweiten Sternsingeraktion.

Unter dem diesjährigen Motto „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“ steht der Erlös der Aktion ganz im Zeichen des Einsatzes für Kinderrechte und Bildung. Die gesammelten Spenden kommen Projekten zugute, die sich weltweit gegen ausbeuterische Kinderarbeit einsetzen und Kindern den Zugang zu Schule und Bildung ermöglichen.

Wer die Sternsinger verpasst hat, kann weiterhin teilnehmen: Sternsingertütchen mit Weihrauch, Aufkleber und Kreide sind bei Schreibwaren Weinmayer sowie in den Bäckereien Bugl und Schadenfroh erhältlich. Dort stehen auch Spendenkassen bereit.

Die Pfarreiengemeinschaft bedankt sich herzlich bei allen Sternsingern, Helferinnen und Helfern sowie bei den großzügigen Spenderinnen und Spendern für ihre Unterstützung dieser wichtigen Aktion.

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