Trauerkreis

Ich möchte, dass eine mit mir geht.
MUT ZU TRAUERNMiteinander Wege gehen,
um weinen und wieder lachen zu können.

Ein Gesprächskreis

für alle Menschen – Frauen und Männer und Jugendliche -, die um einen lieben Verstorbenen trauern und für eine begrenzte Zeit eine Gemeinschaft suchen, die sie stützt und trägt.
Der Gesprächskreis bietet an, nach Wegen zu suchen, um weinen und auch wieder lachen zu können.

Treffen des Gesprächskreises

Die Treffen finden im vierwöchigen Turnus statt,
jeweils am Dienstag (außer Feiertagen) von 19.00 bis 21.00 Uhr im Pfarrheim Mainburg,
Am Gabis 7

Vorraussichtlich bis Herbst 2019 entfallen die Treffen des Gesprächskreises in Mainburg
Bei Interesse dürfen Betroffene gerne am Trauergesprächskreis des Hospitzvereins in Abensberg teilnehmen. Die Treffen finden bis September jeweils mittwochs um 19:30 Uhr im Barbarasaal des kath. Pfarrheims Abensberg(Theaoderichstr. 11) statt.
Infos bei Edith Brodbäck (Tel: 09443/3897)und Alfred Stocker (Tel: 09443/5614)

Termine in Abensberg 2019
19. Juni/ 17. Juli/ 18. September

Termine in Mainburg 2019:
22. Oktober / 19. November /
17. Dezember


Informationen und Leitung:
Marlene Lesmeister
(Trauerbegleiterin)
Tel.: +49 8751 1513

Träger: katholische und evangelische Kirche Mainburg in Zusammenarbeit mit dem kath. Bildungswerk Kelheim


Trauer

Der Tod eines nahe stehenden Menschen verändert unser ganzes Leben. Nichts ist mehr so wie es einmal war. Schmerz, Trauer, Sehnsucht, Verzweiflung, Einsamkeit, Ohnmacht, Hilflosigkeit, und Isolation bestimmen das Leben.
Trauer ist die einzige mögliche Antwort unseres Herzens auf den Verlust eines geliebten Menschen durch Tod oder Trennung. Sie ist etwas so Tiefgreifendes, dass sie uns und unser weiteres Leben prägen wird. Und sie braucht Zeit, viel Zeit.
Trauer ist ein Irrgarten der Gefühle. Wie bei einem Sturz ins Bodenlose findet man sich unversehens in einer anderen Welt wieder. Der “normale Alltag” kann nicht mehr wie vorher gelebt werden. Die Trauer lähmt unsere Lebensenergien, Lebensfreude, Kreativität und versetzt uns in einen Zustand der Hilflosigkeit und Kraftlosigkeit.

Doch in diesem Zustand können wir nicht verharren, wir müssen uns der Trauer stellen, auch wenn wir zunächst Angst davor haben.
Auch wenn die Tränen nicht versiegen, wenn wir uns gänzlich verlassen fühlen und glauben an der Trauer zerbrechen zu müssen. Jedes Stück durchlebte Trauer bringt Klarheit und Kraft für das Weiterleben.
Die Trauer um einen geliebten Menschen bedeutet einen langen und schweren Weg, eine lebenslange Aufgabe.

Auf diesem Weg ist es wohltuend, mit anderen Trauernden in Kontakt zu kommen, von eigenen Erfahrungen zu erzählen, sich darüber auszutauschen, Mut zu schöpfen und gegenseitigen Trost zu erfahren.
Intensive Gespräche erleichtern und können ein Mittel sein Gefühle auszudrücken, zu zeigen und auch zuzulassen. Dabei entsteht viel Verständnis füreinander und gleichzeitig neue Energie, sich der eigenen Trauer zu stellen, um sie irgendwann bewältigen zu können. Trauer braucht ein “DU”, ein “Gegenüber”!

Begleitung und Gemeinschaft

Der “Gesprächskreis für Trauernde” bietet diese Begegnung mit anderen, die auch einen lieben Menschen verloren haben, ebenso wie einen geschützten Rahmen, in dem Trauernde so sein dürfen, wie sie sich gerade fühlen. Darüber hinaus ein Stück Begleitung auf diesem schweren Weg.

Eingeladen sind alle Betroffenen – Frauen und Männer und Jugendliche -, die um einen lieben Verstorbenen trauern und für eine begrenzte Zeit eine Gemeinschaft suchen, die sie stützt und trägt. Im Gespräch sollen Wege gefunden werden, um weinen und auch wieder lachen zu können.

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