Erstkommunion in Sandelzhausen

Neun Jungen und Mädchen aus Sandelzhausen empfingen in der Pfarrkirche die erste heilige Kommunion. Die Kinder hatten sich in Tischgruppen und Gottesdienten auf die Erstkommunion vorbereitet.

Die Bibeltexte erzählten vom Weinstock und von den Reben. Die Reben brauchen die Verbindung zum Weinstock, um leben zu können. Kaplan Maximilian Moosbauer und Gemeindereferentin Andrea Engl hatten ein Rollenspiel als Predigt eingeübt: Andrea Engl versuchte ihre Mutter anzurufen, hatte aber kein Netz. Am Muttertag danken wir unserer Mutter, dass sie für uns da ist und für uns sorgt. Deshalb wollen wir mit ihr in Verbindung sein. Jesus und Gott sorgen für uns wie eine liebevolle Mutter. Wenn wir den Leib Christi empfangen, sind wir mit Gott und untereinander verbunden. Kommunion bedeutet Gemeinschaft mit Gott und untereinander.

Die Kinder beteiligten sich am Gottesdienst durch verschiedene Gebete und brachten die Gaben zum Altar. Eine Tischmutter trug die Lesung vor. Am Ende des Gottesdienstes bedankte sich Andrea Engl bei den Tischmüttern und bei allen, die die Kinder auf die Erstkommunion vorbereitet hatten. Ein besonderer Dank ging an Andrea Gaffal-Frank mit ihren Chören, die den Gottesdienst schwungvoll und mitreißend gestalteten.

Die Fotos machte Verena Winklmeier.

Erstkommunion in Oberempfenbach

Drei Jungen und ein Mädchen empfingen in einem festlichen Gottesdienst in der Pfarrkirche Oberempfenbach zum ersten Mal die heilige Kommunion. Die Kinder hatten sich über Monate in Tischgruppen und Gottesdiensten auf ihren großen Tag vorbereitet.

Der Gottesdienst stand unter dem Thema „Der Weinstock und die vielen Reben“. Pfarrer Paulus erklärte den Kindern, dass ein Weinstock die Sonne zum Wachsen braucht. Die Kommunionkerze soll die Kinder erinnern, dass Jesus für uns Licht ist und unser Leben hell und froh machen will.

Die Kinder übernahmen die Fürbitten und brachten die Gaben von Brot und Wein zum Altar. Pfarrer Paulus bedankte sich am Ende bei den Tischmüttern und bei allen, die die Kinder vorbereitet hatten und beim Gottesdienst mitgewirkt haben. Besonders bedankte er sich beim Chor „Miteinander“. Es ist immer „eine Wonne“, den Chor singen zu hören, so Pfarrer Paulus.

Die Erstkommunionkinder waren Andreas Brücklmaier, Vincent Schatzl, Andreas Wagner, und Emma Weiherer

Die Fotos sind von Verena Winklmeier.

Erstkommunionausflug der Mainburger

Am Montag nach der Erstkommunion machten die Erstkommunionkinder traditionell ihre Wanderung nach St. Koloman bei Massenhausen. Bei der Tour durch die Natur rund um Mainburg konnten Marienkäfer, eine Blindschleiche und sogar Frosch und Lurch gesichtet werden.
Paul Weininger fungierte als „Reiseleiter“ und „Gutwettergarantie“ und brachte die Gruppe bei strahlendem Sonnenschein zur Kapelle. Highlight war dort eindeutig das Leuten der zwei Glocken, das in St. Koloman noch per Hand funktioniert.
Pünktlich um 12 Uhr kehrte die glückliche Gruppe dann ans Pfarrheim zurück und die Kinder konnten ihren Schulfreien Tag gemütlich ausklingen lassen.

Feierliche Erstkommunion in Mainburg

31 Kinder aus der Pfarrei Mainburg feierten in der Stadtpfarrkirche das Fest der heiligen Erstkommunion. Das Thema des Gottesdienstes und der gesamten Erstkommunion-Vorbereitung lautete: Jesus sagt: „Ich bin der Weinstock. Ihr seid die Reben.“

Die Kinder hatten sich in Tischgruppen, Schülermessen und gestalteten Sonntagsgottesdiensten auf ihre Erstkommunion vorbereitet. Pfarrer Josef Paulus und die Ministranten holten die Kinder bei bestem Wetter am Griesplatz ab und alle zogen gemeinsam in die Kirche ein. Den festlichen Erstkommunion-Gottesdienst gestalteten die Kinder mit Kyrie-Rufen, Fürbitten, einer Gabenprozession und Gebeten zum Brotbrechen mit. Eine Tischmutter trug die Lesung vor.

Pfarrer Josef Paulus betonte in seiner Predigt: Ein Weinstock braucht tiefe Wurzeln. Genauso brauchen wir Menschen Wurzeln. Unsere Eltern schenken uns Wurzeln und alles, was wir zum Leben brauchen. Ein Weinstock wächst nach oben. Wir sollen uns nach oben, also nach Gott und nach Jesus ausrichten. Jesus macht dabei den Anfang, er kommt auf uns zu und will unser Freund sein. Pfarrer Paulus ermutigte die Kinder: Wenn wir den Leib Christi empfangen, sagen wir unser „Amen“: Wir sagen ja zu Jesus und seiner Freundschaft und zu seiner Liebe.

Am Ende des Gottesdienstes bedankte sich Pfarrer Paulus besonders bei der Gruppe Jonatan, die den Gottesdienst schwungvoll musikalisch gestaltet und bereichert hat. Pfarrer Paulus bedankte sich auch bei den Tischmüttern und bei allen, die die Kinder auf die Erstkommunion vorbereitet haben und bei allen die beim Gottesdienst mitgewirkt hatten.

Die Fotos wurden von Verena Winklmeier gemacht.

Firmprojekt „Tafel“

An zwei Terminen (Mittwoch, 17. April und Mittwoch, 24. April) konnten sich jeweils  12 bzw. 7 Firmlinge (insgesamt 19 Firmlinge) zum Thema „Tafel Mainburg“ informieren. In einem zweistündigen Programm wurde das große Thema „Armut“ behandelt und von verschiedenen Seiten beleuchtet. Dabei ging es nach einer kurzen Vorstellungsrunde zunächst um den biblischen Bezug zum Bereich Armut, Gerechtigkeit und Nächstenliebe, Anschließend befasste sich die Gruppe mit eigenen Vorstellungen zum Themenkomplex. Nach einer breiten Diskussion folgten allgemeine Zahlen und Informationen zur Armut in Deutschland sowie zur Arbeit der Tafeln. Dann wurde die Mainburger Tafel näher besichtigt und die Abläufe bei der Lebensmittelbeschaffung und -ausgabe erläutert. Im zweiten Teil des Projektes begaben sich die Firmlinge in je zwei Gruppen zum Wocheneinkauf für einen bedürftigen Menschen. Die dabei erworbenen Lebensmittel wurden der Tafel Mainburg gespendet.

Ministranten engagieren sich bei 72 Stunden Aktion

„Uns schickt der Himmel“, unter diesem Motto stand die 72-Stunden-Aktion, eine Sozialaktion des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und seiner Verbände. In 72 Stunden wurden von 18.-21. Mai dabei in ganz Deutschland Projekte umgesetzt, die die Welt ein Stückchen besser machen wollen. Auch rund 20 Ministranten der Pfarreiengemeinschaft Mainburg-Sandelzhausen-Empfenbach haben sich zusammen mit Kaplan Maximilian Moosbauer und Gemeindereferentin Andrea Engl in diesem Jahr daran beteiligt. In verschiedenen Gruppen wurden eine Dosenwerfbude, ein heißer Draht und ein Ballspiel gebaut und künstlerisch bemalt. Die Spiele können an den Pfarrfesten der Pfarreiengemeinschaft oder bei ähnlichen Anlässen als Kinderprogramm genutzt werden. In einer weiteren Gruppe wurden Seedbombs, aus Samen und Erde bestehende Kugeln geformt, in bunt bemalte Tüten verpackt und nach dem Sonntagsgottesdienst in der Stadtpfarrkirche verteilt. So können alle Gottesdienstbesucher die Welt zum Blühen bringen und Artenvielfalt und Insektenwelt unterstützen.
Im Anschluss an den Gottesdienst trafen sich alle Gruppen zum gemeinsamen Abschlussessen und natürlich wurden auch die selbstgebauten Spiele ausführlich getestet.

Verabschiedung von Kirchenmusiker Elio Carneiro

„Bis orat, qui cantat“ – „Wer singt, betet doppelt“. Dieser Ausspruch des nordafrikanischen Kirchenvaters Augustinus fand am vergangenen Sonntag beim Festgottesdienst der Corpus-Christi-Bruderschaft in der Stadtpfarrkirche Mainburg seine Bestätigung. Zu Ehren des Altarsakramentes zelebrierte Pfarrer i.R. Johann Hertl den Festgottesdienst, wobei gerade auch durch die feierliche Kirchenmusik sich der Gottesdienstbesucher tiefer in das Mysterium Gottes hineingeben konnte. Leider war dieser festliche Anlass auch mit einem Abschied verbunden: Nach sechs Jahren in Mainburg wurde Elio Carneiro als Kirchenmusiker und Chorleiter verabschiedet. Nachdem Carneiro 2018 die Stelle in Nachfolge von Norbert Englbrecht in der Hopfenstadt angenommen hatte, steht nun auch für ihn eine berufliche Veränderung an. Im Rahmen der Verabschiedung bedankte sich Pfarrer Josef Paulus bei Elio Carneiro für seine sympathische und angenehme Art und Arbeitsweise und seine Arbeit, die immer von höchster Qualität war, vor allem aber für sein segensreiches Wirken als Kirchenmusiker, Organist und Chorleiter. Gerade in letzter Position sehe man, so der Mainburger Stadtpfarrer, wie gewinnbringend der menschenzugewandte Chorregent in der Pfarrei gewirkt und zur Verlebendigung der Kirche nachhaltig beigetragen hat.

Bei seiner Begrüßung vor sechs Jahren sagte der nun scheidende Kirchenmusiker: „Im Schiff, das sich Gemeinde nennt und in dem jeder seinen Platz findet, mitzuarbeiten, ist für mich ein großer Anreiz und zugleich eine echte Herausforderung.“ Dass der aus Portugal stammende Carneiro dieser Herausforderung, wie er es selbst damals nannte, mehr als gerecht wurde, sieht man v.a. daran, die aufbauend und prägend er für die ihm anvertrauten Ensembles war: Ob Kirchenchor, Kinderchor, Jugendchor, Beerdigungschor oder der Gruppe Jonathan: Bei all diesen Chören war Elio Carneiro nicht nur motivierender Leiter, sondern er ist durch seine Art den Menschen wahrhaft ans Herz gewachsen. Als Zeichen des Dankes überreichte Pfarrer Josef Paulus ihm einen Geschenkkorb mit regionalen Spezialitäten und wünschte ihm Gottes reichsten Segen für seinen weiteren Lebens- und Berufsweg. Sowohl der Segenswunsch als auch der ausgesprochene Dank wurde durch den Applaus der versammelten Gemeinde unterstrichen.

Der Kirchenchor war das letzte Mal unter der Leitung von Elio zu hören.

Musical „Zurück zum Vater“ ein voller Erfolg

Standing Ovation und Jubel für Musicalaufführung – „Obrigado,Èlio!“

Mit einer schauspielerisch und  gesanglich herausragenden Leistung begeisterte der Kinder- und Jugendchor der Pfarrei Mainburg unter der Leitung von Élio Carneiro das Publikum in der St. Laurentiuskirche. Trotz der sehr kurzfristigen Bekanntgabe des Aufführungstermins, der aufgrund des überraschenden Stellenwechsels des Mainburger Kirchenmusikers vorverlegt werden musste, sorgten Mundpropaganda und Internet für ein fast volles Haus.

Das Musical „Zurück zum Vater – Der zweite verlorene Sohn“ von Peter Menger setzt da ein, wo das biblische Gleichnis „Vom barmherzigen Vater und vom verlorenen Sohn“ endet. Der Juniorchef (Lea Schönauer) will nicht beim Fest für seinen jüngeren Bruder dabei sein, weil dieser sein Erbteil leichtfertig verprasst hat. Der Hofknecht (Patricia Nagel) und das Hausmädchen (Marie Winklmaier) sind empört darüber, dass er als Juniorchef seinen Vater (Sophia Blattner) vor der Dorfgemeinschaft bloßstellt und seine Pflichten beim Fest sträflich vernachlässigt. Sein Freund Julius (Lara Donnermeyer) vermutet, dass er neidisch auf seinen Bruder und dessen unbeschwertes Leben ist. Er rät zu mehr Gelassenheit und Dankbarkeit dem Vater gegenüber. Denn der Neid (Johanna Frank) ist es, der ihn zu Konkurrenzdenken, Stolz und Überheblichkeit anstachelt,  ihn aber dadurch verbittern lässt und in die Einsamkeit treibt. Das Gewissen (Katharina Neubauer) hat gegen die Einflüsterungen des Neides keine Chance, bis der enttäuschte Juniorchef schließlich doch einsieht, dass auch er wie sein jüngerer Bruder die Hilfe des Vaters braucht. Und tatsächlich: der Vater steht vom Fest auf, zieht Arbeitskleidung über sein Festgewand, lässt die verblüfften Gäste zurück und geht hinaus, um auch den älteren Sohn zurückzuholen und dessen Ärger, Enttäuschung und Unzufriedenheit mitzutragen. In emotional sehr bewegenden Liedern nähern sich Vater und Sohn an bis schließlich alle „beim großen Fest des Vaters“ miteinander feiern.

Die Solistinnen und die beiden Chöre meisterten die rhythmisch zum Teil sehr anspruchsvollen Lieder mit Bravour. Die präzise Aussprache und Melodieführung zeugen von einer intensiven Probenarbeit und der unverkennbaren Handschrift von Chorleiter  Élio Carneiro, der die Lieder am Klavier begleitete, unterstützt von Marion Lindner mit Gitarre und Harfe und Sebastian Langwieser am Schlagzeug. Regie und Tontechnik lag in den Händen von Christoph Haid.

Nach der Zugabe trat Pfarrer Josef Paulus ans Mikrofon und lobte die gelungene Aufführung des Kinder- und Jugendchores – „mit einem weinenden Auge“, wie er hinzufügte. Denn dieses Musical war zugleich die Abschiedsvorstellung von Élio Carneiro in Mainburg. Mit „Obrigado, Élio!“ bedankte er sich auf Portugiesisch, dem das Publikum ein lautes und herzliches „Obrigando“ und einen nicht enden wollender Applaus folgen ließ, nicht nur für die Einstudierung des Musicals, sondern vor allem auch für die vergangenen sechs Jahre anspruchsvoller und lebendiger Kirchenmusik.

 

Paul Weininger

Die stolzen Sängerinnen und Sänger des Kinder- und Jugendchores mit Leiter Elio Carneiro

Zwischenzeit – Junge Erwachsene haben Krimidinner

Wer am Sonntag Abend in der Nähe des Pfarrheims war, könnnte leicht das Gefühl gehabt haben, eine Zeitreise in die 1920er gemacht zu haben.
Zwanzig junge Erwachsene trafen sich nämlich dort, um unter dem Motto „Bohéme Berlin“ ein tolles Krimidinner zu erleben.
Schon in der Woche vor Ostern bekamen die Teilnehmer Post mit ihrer Charakterbeschreibung, und den Hintergrundinformationen zu diesem besonderen Abend. Somit war jeder der Teilnehmerinnen und Teilnehmer passend gekleidet zur Dinnerparty erschienen. Neben Mord, Beschuldigungen, geheimen Affären und kommunistischen Umsturzplänen für das Theater, in dem die Handlung angesiedelt war, gab es ein erstklassiges Drei Gänge Menü mit Rote Beete Salat, Ochsenbäckchen und Schokomouse.
Gekocht wurde von Julian Dumsky, der derzeit seine Ausbildung zum Koch in Regensburg macht und diese Herausforderung gerne angenommen hatte.
Am Ende eines bunten und sehr unterhaltsamen Abends konnte der Mörder entlarft und glücklich nach Hause gegangen werden.

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