Schäfflergottesdienst

Am vergangenen Sonntag fand der feierliche Gottesdienst zur Eröffnung der Schäfflersaison in der Stadtpfarrkirche statt. Highlights waren die „Schäfflerpyramide“, die Josef Huber aus Englbrechtsmünster für den Gottesdienst zur Verfügung stelle, die Weihe eines neuen Fahnenbanners für die Schäffler und die wunderbare musikalische Gestaltung durch einen Zusammenschluss von Kirchenchor, Cantabile und den Bläsern der Stadtkapelle.

Taufgedächtnisgottesdienste der Erstkommunionkinder

Am Fest der Taufe Jesu fand in Mainburg, Sandelzhausen und Oberempfenbach ein Familiengottesdienst statt, der von den Erstkommunionkindern mitgestaltet wurde.

Der Familiengottesdienst erinnerte an die eigene Taufe, durch die alle Getauften zu Kindern Gottes geworden sind. Die Kommunionkinder erneuerten das Taufversprechen, indem sie allem Bösen widersagten und ihren Glauben an Gott bekannten.

Während des Gottesdienstes wurden verschiedene Gegenstände vorgestellt und erklärt: Die Taufkerze bringt das Licht Gottes in unser Leben, das kostbare Chisam-Öl zeigt unsere Würde vor Gott und das Taufkleid lässt uns die Nähe Gottes spüren.

Der Gottesdienst in Oberempfenbach wurde vom Chor „Miteinander“ musikalisch gestaltet. Den Gottesdienst in Sandelzhausen bereicherte Andrea Gaffal-Frank mit dem Chor „Klangart“.

Sternsinger in der Pfarreiengemeinschaft

Segen bringen, Segen sein

Mit großem Engagement und beeindruckenden Ergebnissen war die diesjährige Sternsingeraktion in der Pfarreiengemeinschaft Mainburg ein voller Erfolg. Zahlreiche Kinder, Jugendliche und Erwachsene machten sich Anfang Januar auf den Weg, um den Segen „Christus mansionem benedicat“ in die Häuser zu bringen und Spenden für benachteiligte Kinder weltweit zu sammeln.

Am 2. und 3. Januar waren in Mainburg insgesamt 46 Sternsinger unterwegs. Den Großteil stellten Ministrantinnen und Ministranten, unterstützt von Kommunionkindern sowie einigen Erwachsenen. In Sandelzhausen zogen am 3. Januar 20 Sternsinger, bestehend aus Minis und Kommunionkindern, von Haus zu Haus. Den Abschluss der Aktion bildeten am 6. Januar 16 Ministranten in Ober- und Unterempfenbach, die dort als Sternsinger unterwegs waren.

Der Einsatz wurde mit hervorragenden Sammelergebnissen belohnt: In Mainburg kamen 11.300,70 Euro, in Sandelzhausen 2.877,30 Euro und in Empfenbach 1.385 Euro zusammen. Damit leistete die Pfarreiengemeinschaft einen wichtigen Beitrag zur bundesweiten Sternsingeraktion.

Unter dem diesjährigen Motto „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“ steht der Erlös der Aktion ganz im Zeichen des Einsatzes für Kinderrechte und Bildung. Die gesammelten Spenden kommen Projekten zugute, die sich weltweit gegen ausbeuterische Kinderarbeit einsetzen und Kindern den Zugang zu Schule und Bildung ermöglichen.

Wer die Sternsinger verpasst hat, kann weiterhin teilnehmen: Sternsingertütchen mit Weihrauch, Aufkleber und Kreide sind bei Schreibwaren Weinmayer sowie in den Bäckereien Bugl und Schadenfroh erhältlich. Dort stehen auch Spendenkassen bereit.

Die Pfarreiengemeinschaft bedankt sich herzlich bei allen Sternsingern, Helferinnen und Helfern sowie bei den großzügigen Spenderinnen und Spendern für ihre Unterstützung dieser wichtigen Aktion.

Christkindlandacht in Mainburg

Mit dem Zug zur Krippe – Christkindlandacht in Mainburg

Mainburg – Unter dem Motto „Nächste Haltestelle: Weihnachten“ wurde die Christkindlandacht am Heiligen Abend in Mainburg zu einer besonderen Reise durch die Weihnachtsgeschichte. Im Abschluss des Adventsprojekts „Adventszug“ erzählten Kinder und Jugendliche die Geburt Jesu als Weg, den Menschen damals wie heute gehen müssen. Dabei verwandelte sich die Stadtpfarrkirche wieder in einen Bahnhof, in dem der Adventszug Halt machen konnte.

Kaplan Tobias Hirtreiter und Gemeindereferentin Andrea Engl, die als Erzählerin im Bahnpersonal-Outfit durch das Geschehen führte, begleiteten die Gemeinde durch das eindrucksvolle Krippenspiel. In humorvollen wie auch tiefgründigen Dialogen wurde deutlich: Weihnachten ist ein Geschenk, aber hingehen muss man selber.

Deshalb stand das „sich auf den Weg machen“ im Mittelpunkt des Krippenspiels. So traten Maria (Emma Müller) und Josef (Felix Freudenmacher), die nach dem kaiserlichen Befehl – verkündet von Benedikt Bendl als Bote – ihre beschwerliche Reise nach Bethlehem an. Ihre Sehnsucht nach Ruhe, Geborgenheit und Frieden begleitete die Zuschauer durch die gesamte Handlung und verlieh der Geschichte eine besondere Nähe zur Gegenwart.

Parallel dazu wurde auf dem Feld das Leben der Hirten (Levi Filser und Malik Kapkovic) gezeigt, die mit Kälte, Müdigkeit und dem Gefühl der Bedeutungslosigkeit kämpften. Umso größer war ihr Staunen, als ihnen ein Engel (Emma Mirlach) die frohe Botschaft verkündete: Der Retter ist geboren – auch für sie. Zögernd, aber voller Hoffnung machten sie sich auf den Weg zur Krippe.

Ein weiterer Erzählstrang führte zu den Weisen aus dem Morgenland. Caspar (Fabian Biberger), Melchior (Emma Schindlbeck) und Balthasar (Laura Munninger) suchten mit Fernrohren und unter dem hellen Sternenhimmel nach Wahrheit, Sinn und dem größten Herrscher der Welt. Geführt vom Stern zogen sie – begleitet von ihren Kamelen – schließlich ebenfalls nach Bethlehem.

Alle Wege führten zur Krippe: Maria und Josef fanden nicht nur Unterkunft in einem einfachen Stall, ermöglicht durch die Schaffnerin und Wirtin Nina Müller, sondern auch Ruhe und Frieden. Nach und nach versammelten sich dort Hirten und Weise, legten ihre Gaben nieder und erlebten gemeinsam: Gott ist den Menschen nahe gekommen und dieses Kind in der Krippe schenkte den nörgelnden Hirte Freude, und den drei Weisen das Ziel ihres Suchens.

Die abschließende Szene führte zurück an den Bahnhof: Der Zug hielt an der Endhaltestelle Weihnachten.  Und Kaplan Hirtreiter brachte den Kern der Feier auf den Punkt: Weihnachten sei kein Ziel auf einer Landkarte, sondern ein Ziel im Herzen. Wer sich auf den Weg mache, könne dort Frieden, Freude und Licht finden.

Eine Geschichte vom Unterwegssein, vom Suchen und Finden – und von der Hoffnung, die an Weihnachten in der Krippe ihren Anfang nimmt

Kinderandacht in Sandelzhausen

Großer Applaus für das Weihnachtsmusical

Im Rahmen der Christkindlandacht in der vollbesetzten Pfarrkirche führten die Mitglieder des Mäusechors, der SingMAIsen, von Choralle und Chorisma das Weihnachtsmusical „Wenn Engel streiten“ auf. Die Kleineren fungierten als Statisten und hatten sich als Engel, Hirten oder Schafe verkleidet. Nachdem Maria (Emma Diel) und Josef (Dominik Schill) vom Wirt (Pius Rohlfing) einen Platz im Stall zugewiesen bekamen und das Jesuskind in die Krippe gelegt wurde, begannen der größte Engel (Leonie Ludewig), der stärkste Engel (Luzie Brandl), der schönste Engel (Laura Waitschull) und der fröhlichste Engel (Charlotte Bedrich) zu streiten, wer denn den Hirten (Sophia Heckmeier, Theresa Kusiak, Laura Kreitmair) die frohe Botschaft übermitteln darf. Vom Anblick des Kindes in der Krippe waren alle so gerührt, dass sie dem kleinsten Engel (Annika Herzog) den Vortritt gewährten, der sich vom Sternenengel (Marie Bachner) auch den Stern ausleihen durfte. Die Mitglieder des Mäusechors, der SingMAIsen, von Choralle und Chorisma, die von einigen Sängerinnen des Jugendchors und des Frauenchors KlangArt verstärkt wurden, umrahmten das Krippenspiel mit passenden modernen Liedern, die begeistert gesungen und von Chorleiterin Andrea Gaffal-Frank am Klavier und Simon Frank am Cello begleitet wurden. Christian Bräuherr dankte allen Mitwirkenden, den unterstützenden Sängerinnen sowie bei Sabine Brandl und Andrea Gaffal-Frank für die Einstudierung des Krippenspiels. Großer Applaus belohnet die rund 70 Akteure.  Zum feierlichen Abschluss der Andacht wurde gemeinsam „Stille Nacht“ gesungen und musiziert.

Mini- CHristkindlmarkt in Mainburg

Am vierten Adventswochenende trafen sich die Ministranten der Pfarreiengemeinschaft auf ihrem MiniChristkindlmarkt in Mainburg. Schon das vierte Mal fand die Nikolausfeier der Messdiener auf diese Art statt. Das Besondere: Es ist ein Christkindlmarkt von Minis für Minis. Das Mini-Leitungsteam stellte auch in diesem Jahr wieder verschiedene Stände mit Grillwürstl, Crepes, Waffeln & Kinderpunsch zur Verfügung. Zur Unterhaltung gab es Spiele, die die Minis im Rahmen der 72h-Aktion im vergangenen Jahr gebaut haben und eine Bastelstation. Ein weiteres Highlight war die Feuerschale, über der Marshmallows geröstet werden konnten.

Zum Aufwärmen ging es im Anschluss in den Pfarrsaal. Dort konnten alle das Minijahr mit dem Fotorückblick noch einmal Revue passieren lassen, bevor der Nikolaus kam, um den Minis für ihren Dienst zu danken und ihnen ein kleines Geschenk zu überreichen.

Zwei neue Ehrenmitglieder bei Kolping

Das alljährliche Kolpinggedenken in Erinnerung an den Gründungsvater Adolph Kolping gehört zur Tradition des Mainburger Gesellenvereins. So kamen auch heuer nach dem Familiengottesdienst (wir berichteten gesondert) rund 80 Mitglieder ins Gasthaus Kreitmair nach Notzenhausen. Vorsitzende Nicole Haberländer begrüßte besonders den Ehrenvorsitzenden Rudi Huber, Präses und Stadtpfarrer Josef Paulus, 1. Bürgermeister Helmut Fichtner mit Gattin, 2. Bürgermeisterin Hannelore Langwieser sowie den Kolping-Bezirksvorsitzenden des Bezirks Dingolfing Martin Huber. Beim Totengedenken erinnerte man an die vier diesjährig verstorbenen Mitglieder Erwin Rutscher, Reinhold Wimmer, Ursula Reindl und Otto Frühmorgen.

Nach weihnachtlichen Geschichten und Liedern durfte Haberländer zwei besondere Mitglieder zu sich nach vorne rufen. Die Vorstandschaft beschloss, zwei Mitglieder zu Ehrenmitgliedern zu ernennen. Beide gehören über 50 Jahre dem Gesellenverein an, zeigen überdurchschnittliches Engagement und unermüdlichen Einsatz. Hans Fersch ist als Bannerträger im Einsatz, außerdem bei den Altkleidersammlungen und beim Dienst um den 6. Dezember. Anderl Ernstberger, der das Amt des Altseniors in der Vorstandschaft inne hält, fehlte bei keiner Vorstandssitzung, ist sogar beim Kinderfasching noch aktiv dabei. Außerdem war er jahrelang Schankkellner am Pfarrfest und ist mit seinem Akkordeon für die musikalische Umrahmung zusammen mit Reinhold Mirlach bei so manchem Kolpingfest zuständig. Zusammen mit 2. Vorsitzenden Florian Brücklmaier überreichte Haberländer eine Urkunde und ein Präsent.

Für 10-jährige Mitgliedschaft wurden Leander, Andreas und Christian Haimerl, Thomas Heinzinger, Florian Hösl, Lucia und Johanna Ibel, Jakob, Veronika und Lucia Raab sowie Cosima, Jakob und Sophia Stuber geehrt. Seit 25 Jahren gehören Martin Gschlößl, Wolfgang Randeltshofer und Christian Walter zur Kolpingsfamilie. Susanne Gantner, Franz Habel, Georg Hofbauer, Martina Huber, Wolfgang Schöll sen., Stephan Schuberthan und Florian Stanglmeier halten dem Verein seit 30 Jahren die Treue. 1985 traten bei: Christian Frank, Nicole Haberländer, Alfons Kreitmair, Franz Peter, Angelika Remiger und Andrea Solleder. Mit der goldenen Ehrennadel für 50-jährige Mitgliedschaft wurden Hans Fersch, Gerhard Haydn, Edwin und Rupert Kollmannsperger sowie Werner Schöll ausgezeichnet. 60-jährige Mitgliedschaft können Hans Ebner und Ernst Stanglmeier, dem Haberländer besonders als Sponsor dankte, feiern. Für beeindruckende 70 Jahre Mitgliedschaft wurde Josef Brunner gewürdigt. Nach den Ehrungen und der Vorschau auf das Jahresprogramm 2026 lies man die Adventfeier mit der traditionellen Tombola und guten Gesprächen ausklingen.

Familiengottesdienst mit Kolpinggedenken

Familiengottesdienst mit Kolpinggedenken: Adventszug machte Halt in „Freudenstadt“

Mainburg. – Unter dem Leitwort des dritten Adventssonntags „Freut euch, der Herr ist nahe“ (Gaudete) feierte die Pfarrgemeinde Mainburg am vergangenen Sonntag einen stimmungsvollen Familiengottesdienst mit Kolpinggedenken. Dabei wurde das bereits begonnene Adventsprojekt „Adventszug“ weitergeführt und ließ vor allem Kinder und Familien aktiv am Gottesdienstgeschehen teilnehmen.

Die Kirche war wieder einmal ein Bahnhof, in dem der Adventszug an seiner dritten Station Halt machte. Schilder an den Waggons erinnerten an die Botschaften der vergangenen Sonntage, während im Altarraum „Freudenstadt“ als Ziel angezeigt wurde. Eine humorvolle Bahnhofsdurchsage führte Kinder und Erwachsene in das Thema des Gottesdienstes ein: „Achtung! Achtung! Der Zug hält auf Gleis 3. Wir sind in Freudenstadt.“ Damit war die Botschaft des Tages klar: Freude ist dort, wo Gott nahe ist.

Ein zentrales Element des Gottesdienstes bildete die Wüstenlandschaft vor dem Ambo. Mit gelbbraunen Tüchern, Kakteen wurde die Wüste verdeutlicht, von der Jesaja spricht. Drei Kinder beschrieben Menschen, deren Leben sich wie eine Wüste anfühlt: von Angst, Einsamkeit und Armut geprägt. In der Lesung aus dem Buch Jesaja und im Evangelium wurde deutlich, dass mit Gottes Nähe neues Leben wächst und Hoffnung aufblüht.

In der Katechese wurde dieser Gedanke vertieft: Durch konkrete Hilfe und Gemeinschaft – auch im Sinne Adolph Kolpings – verwandelt sich die Wüste. Als Zeichen dafür stellten die Kinder bunte Blumen in die Landschaft. So wurde sichtbar, was Gaudete verkündet: Wo Gott nahe ist, gibt es Grund zur Freude.

Passend dazu wurde am dritten Zugwaggon die Aufschrift angebracht: „Freut euch, der Herr ist nahe!“

Zum Ende des Gottesdienstes kündigte der „Bahnhof“ die Weiterfahrt des Adventszuges an: Nächster Halt ist am kommenden Sonntag um 10.30 Uhr wieder in der Stadtpfarrkirche. Alle interessierten Familien sind recht herzlich dazu eingeladen.

Zum Schluss erhielten die Kinder und Familien Fahrkarten für die Weiterreise – ein liebevolles Zeichen dafür, dass der Weg durch den Advent gemeinsam weitergeht.

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