Karfreitgsliturgie der Erstkommunionkinder

Die Erstkommunionkinder aus Mainburg, Sandelzhausen und Empfenbach gestalteten am Karfreitag eine Kinderliturgie in der St. Laurentius Kirche in Mainburg.

Die Kinder gestalteten die einzelnen Kreuzwegstationen mit Bildern, die sie in der Tischgruppe vorbereitet hatten und hefteten sie auf ein großes Kreuz. Die Kinder lasen dazu die Texte zur Leidensgeschichte.

Im zweiten Teil der Andacht wurde über Jesus den guten Hirten nachgedacht. Jesus sorgt sich um uns wie ein Hirte für seine Schafe sorgt. Vertreter der Tischgruppen brachten Plakate mit Schafen zum Passionskreuz, auf denen die Namen der Kinder standen. In den Fürbitten gedachten die Kinder aller Menschen auf der Welt, die wie Jesus vieles erleiden müssen. Anschließend legten die Kinder zur Kreuzverehrung Blumen beim Kreuz nieder. Alle Kinder wurden in den Gottesdienst eingebunden.

Vorbereitet und gestaltet wurde der Gottesdienst von Gemeindereferentin Andrea Engl und von den Tischmüttern. Andrea Gaffal-Frank umrahmte mit ihren Chören „Klangart“, „Chorisma“, „Choralle“ und „Mai Voices“  den Gottesdienst mit besinnlichen und schwungvollen Liedern.

Taizègebete in der Fastenzeit

Einer großen Beliebtheit erfreuten sich die ökumenischen Friedens- Taizé-Gebete in der Fastenzeit im evangelischen Gemeindehaus.

Im Advent finden die Gebete wieder im kath. Pfarrheim statt.

Palmsonntag mit Fastenprojekt in Mainburg

Der Gottesdienst am Palmsonntag begann ausnahmsweise nicht in der Stadtpfarrkirche, sondern im Freien beim Osterbrunnen. Dieser wurde von Frau Christa Dotzauer, Firmlingen und weiteren fleißigen Helferinnen und Helfern wieder wunderbar geschmückt. Kaplan Hirtreiter segnete zunächst den Osterbrunnen und anschließend die Palmbuschen, die größtenteils vom Frauenbund in liebevoller Handarbeit gebunden worden waren – hierfür ein herzliches Dankeschön.
Einige Kinder trugen Schilder mit Aufschriften wie „Jesus soll unser König sein“ oder „Hosanna dem Sohne Davids“. Diese machten sichtbar, was die Menschen in Jerusalem Jesus damals bei seinem Einzug zugerufen haben könnten. In einer feierlichen Prozession wurde Jesus symbolisch nach Jerusalem hineingeleitet, begleitet von Gesang. Ein besonderer Dank gilt auch der Feuerwehr, die die Straßen hierfür sicherte.
Zahlreiche Gläubige zogen anschließend gemeinsam in die Kirche ein. Im Evangelium wurde die Passion vorgetragen. Kaplan Hirtreiter erklärte anschließend anschaulich, dass Jesus keine goldene Königskrone trug, sondern eine Dornenkrone erhielt. Er hob hervor, wie schnell Jubel und Freude – auch heute – in Neid und Missgunst umschlagen können. Im Fall Jesu führte dies schließlich bis zur Kreuzigung.
Die Kinder gestalteten den Gottesdienst aktiv mit: Sie trugen die Fürbitten vor und versammelten sich zum Vaterunser im Kreis um den Altar. Dabei wurde deutlich, dass Kinder für Jesus eine besondere Bedeutung haben – daran erinnerte er selbst seine Jünger.
Der Fastenweg vor dem Altar nähert sich nun seinem Ende. Am Ostersonntag wird er sein Ziel erreichen. Herzliche Einladung zum feierlichen Abschluss, dem Gottesdienst am Ostersonntag um 10:30 Uhr in der Stadtpfarrkirche.

5. Station des Fastenweges

Der 5. Fastensonntag rückt bereits nahe an Ostern heran. Daher standen in den Schrifttexten schon die Auferstehung und das neue Leben im Mittelpunkt. Entlang des Fastenweges erinnert ein Bild eines Höhlengrabes – wie es zur Zeit Jesu üblich war – an dieses Thema.
Im Evangelium wird von Lazarus erzählt, der gestorben ist. Seine Schwestern Maria und Marta sind voller Trauer. Als Jesus kommt, bringen sie zugleich ihre Hoffnung zum Ausdruck: Sie sind überzeugt, dass ihr Bruder nicht gestorben wäre, wenn Jesus bei ihnen gewesen wäre. Jesus antwortet ihnen mit den Worten: „Ich bin die Auferstehung und das Leben.“ (Joh 11,25) Er betet zu Gott und ruft Lazarus aus dem Grab – und das Wunder geschieht: Der Verstorbene tritt lebendig heraus.
Die Auferstehung zu verstehen, fällt sicherlich nicht leicht – wohl auch vielen Erwachsenen. Um dieses Geheimnis anschaulicher zu machen, erzählte Kaplan Hirtreiter in seiner Predigt die Geschichte vom kleinen Weizenkorn, das sich nicht säen lassen wollte. Es fürchtete die dunkle, kalte Erde und versteckte sich deshalb in der Scheune, während der Bauer die anderen Körner aussäte. Zunächst war es darüber froh. Doch eines Tages wurde die Scheune gefegt, und das kleine Weizenkorn landete mit dem Schmutz vor der Tür. Traurig erkannte es, dass es zu nichts mehr taugte: Während aus den anderen Körnern Mehl, Brot und andere Lebensmittel wurden, blieb es selbst ohne Frucht.
Diese zunächst traurige Geschichte macht deutlich: Nur wenn das Weizenkorn in die Erde fällt und scheinbar „stirbt“, kann neues Leben entstehen. Wird es nicht gesät, bleibt es ohne Frucht.
Um dies sichtbar zu machen, durften die Kinder vor dem Altar selbst Weizenkörner in einen Topf mit Erde säen. Bis Ostern werden diese nun regelmäßig gegossen, sodass hoffentlich ein kleines Weizenfeld heranwächst.
In den von den Kindern vorgetragenen Fürbitten wurde besonders für Menschen gebetet, die schwere Zeiten durchleben – für Traurige, Kranke oder Zerstrittene. Als Zeichen der Hoffnung auf neues Leben wurden auch für sie Weizenkörner gesät.
Bei der Kindersegnung erhielten die Kinder ein gelbes Band für ihren Palmbuschen. Herzliche Einladung zum Gottesdienst am kommenden Sonntag, dem Palmsonntag, um 10:15 Uhr (Treffpunkt am Marienbrunnen). Die gesammelten bunten Bänder sind für die Palmbuschen der Kinder bestimmt.

Familiengottesdienst und Fastensuppenessen in Sandelzhausen

Viele Familien mit ihren Kindern besuchten den Familiengottesdienst in der Fastenzeit in der Pfarrkirche Sandelzhausen. Der Gottesdienst stand unter dem Motto: „Komm heraus – vom Dunkel zum Licht.“ Das Evangelium berichtete von Jesus, der seinen Freund Lazarus von den Toten auferweckte. Das Vorbereitungsteam imitierte eine Nachrichtensendung, in der viele schlechte aktuelle Nachrichten vorkamen, wie der Irankrieg, die steigenden Ölpreise und viele Beispiele mehr, die vielen Menschen große Sorgen bereiten. Gemeindereferentin Andrea Engl rief allen Gottesdienstbesuchern die Worte Jesu „Komm heraus“ zu: Richte deine Sinne nicht nur auf das Negative, sondern auch auf das Positive – das Schöne auf der Welt und in deinem Leben. Komm wie Lazarus heraus aus dem Dunkel in dir und um dich herum und schau auf das Licht in deinem Leben. Die Kinder übernahmen die Kyrierufe und die Fürbitten und gestalteten das Vater Unser mit Gesten um den Altar. Der Gottesdienst wurde vom Familiengottesdienst-Team vorbereitet und mitgestaltet. Andrea Gaffal-Frank bereicherte den Gottesdienst mit ihrem Chor „Klangart“. Im Anschluss an den Gottesdienst fand im Pfarrheim das alljährliche Fastensuppenessen statt, das sehr guten Anklang fand. Der Erlös kommt der Misereor-Fastenaktion zugute.

Fastensuppenessen in Mainburg

Im Anschluss an den Familiengottesdienst waren alle zum traditionellen Fastensuppenessen eingeladen. Der Andrang war groß und der Pfarrsaal gut gefüllt. Die Kolpingsfamilie hatte mit Unterstützung der Firmlinge verschiedene leckere Suppen vorbereitet. Der Erlös des Essens kommt Jugendlichen in Kamerun zugute.

Familiengottesdienst mit 4. Station des Fastenprojekts

Am vergangenen Sonntag wurde ein Gottesdienst zum Thema „Die Heilung eines Blinden“ gefeiert. Im Rahmen des Fastenprojektes stand die biblische Erzählung über die Heilung des Blinden im Mittelpunkt. In der aufgeführten „Talkshow“ wurde verdeutlicht, dass die Menschen nicht nur Blind im Sinne von „Sehen“ sind, sondern dass auch Wut, Neid und Stolz blind machen können. „Sehen“ bedeutet mehr als nur die optische Wahrnehmung. Es geht darum, mit dem Herzen zu erkennen, wo Hilfe gebraucht wird und wo man selber blind ist.

Mit den vorher verteilten Wortbausteinen konnten die Gottesdienstbesucher sich untereinander austauschen und den „Lösungssatz“ zusammenstellen: „Man sieht nur mit dem Herzen gut“

Nicht sehen aber gut hören konnte man die festlichen Klänge von MAI-Blech, die von der Empore spielten.

Kinderkirche in Mainburg

Viele Eltern und Großeltern mit ihren Kindern besuchten den Kleinkinder-Gottesdienst im Pfarrheim Mainburg. Thema der Kinderkirche war der Igel Isi. In einer Geschichte wurde erzählt, wie der Igel Isi aus dem Winterschlaf erwachte und die ersten Boten des Frühlings entdeckte. Die Kinder durften dabei den Igel schnarchen lassen, mit Armen und Händen die Sonne begrüßen, Blumen in die Mitte legen und die Vögel zwitschern lassen. Pastoralreferent Christian Bräuherr erklärte, dass wir Gott danken dürfen für den Frühling und für alles was Gott erschaffen hat. In den Fürbitten wurde für die ganze Schöpfung gebetet. Am Ende des Gottesdienstes ging ein Dankeschön an das Vorbereitungsteam. Pfarrer Florian Zobel wurde mit Applaus für die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes gedankt. Als „Mitgebsel“ gab es für alle Kinder „Blumenmurmeln“ Das sind bunte Blumensamen in Murmelform, die man ins Gras werfen und dann gießen soll.

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