Am dritten Fastensonntag fand ein Fastengottesdienst in Unterempfenbach statt. Thema des Gottesdienstes war „Die Frau am Jakobsbrunnen – das lebendige Wasser“. Zu Beginn jedes Gottesdienstes wird Gott um Verzeihung für die Sünden gebeten. Gemeindereferentin Andrea Engl lud alle Anwesenden dazu ein, sich mit einer Schale und Wasser symbolisch die Hände zu waschen. Alle Gottesdienstbesucher folgten der Einladung und baten mit dieser Symbolhandlung Gott um Verzeihung. Bei der Predigt ging es um die Frage, wonach man Durst haben kann, wenn man genug zu Trinken hat: nach Freude, Liebe, Freundschaft und Frieden. Es gibt Menschen, die stillen diesen Durst. Dabei ist es wichtig, dass jeder Mensch nur so viel weitergibt, dass er selbst noch genug hat. Mit einem Krug Wasser wurde gezeigt, dass die Schale immer gerade stehen und gefüllt sein muss, damit aus der gefüllten Schale der Überfluss an andere weiter gegeben wird. Die Fastenzeit soll also eine Zeit sein, in der jeder Mensch nicht nur für andere sorgt, sondern auch auf sich achtet, damit er aus der Fülle leben und geben kann. Der Gottesdienst wurde vom Familiengottesdienst-Team vorbereitet und mitgestaltet. Am Ende gab es als „Mitgebsel“ Ausmalbilder für die Kinder und Self-Care-Teebeutel für die Erwachsenen. Der Chor „Miteinander“ gestaltete den Gottesdienst musikalisch mit und wurde mit großem Applaus belohnt.
