Zwischenzeit – Kirche zwischen Barock und Moderne

Im Rahmen der „Zwischenzeit“, einem Angebot der Pfarrei für junge Erwachsene, fand am Weißen Sonntag eine besondere Kirchenführung unter dem Titel „Von Barock bis Moderne“ statt. Zahlreiche Interessierte folgten der Einladung und begaben sich gemeinsam auf eine spannende Entdeckungsreise durch die Kirchenräume von St. Salvator und der Stadtpfarrkirche.

Geführt wurde die Gruppe von Stadtführer Andreas Ehrmaier, begleitet von Stadtführer Christian Heinzinger, der die Führung mit anschaulichen Anekdoten und ergänzenden Einblicken bereicherte. Mit viel Fachwissen und Gespür für Details gelang es den beiden, die unterschiedlichen Baustile lebendig werden zu lassen. Von barocken Formen über neugothische Elemente bis hin zu modernen Gestaltungsansätzen wurden die charakteristischen Merkmale der jeweiligen Epochen verständlich erklärt und miteinander verglichen.

Besonders eindrucksvoll war die Verbindung von Architektur, Geschichte und Glauben: Immer wieder wurde deutlich, wie eng die Entwicklung der Kirchengebäude mit der Geschichte der Stadt und der Pfarrgemeinde verwoben ist. Kleine, oft leicht zu übersehende Details rückten dabei ebenso in den Fokus wie große gestalterische Zusammenhänge.

Die Führung bot nicht nur informativen Mehrwert, sondern auch die Gelegenheit zum gemeinsamen Austausch und zur bewussten Wahrnehmung vertrauter Räume aus neuen Perspektiven. So wurde die „Zwischenzeit“ einmal mehr zu einem Treffpunkt für junge Erwachsene.

Familiengottesdienst und Fastensuppenessen in Sandelzhausen

Viele Familien mit ihren Kindern besuchten den Familiengottesdienst in der Fastenzeit in der Pfarrkirche Sandelzhausen. Der Gottesdienst stand unter dem Motto: „Komm heraus – vom Dunkel zum Licht.“ Das Evangelium berichtete von Jesus, der seinen Freund Lazarus von den Toten auferweckte. Das Vorbereitungsteam imitierte eine Nachrichtensendung, in der viele schlechte aktuelle Nachrichten vorkamen, wie der Irankrieg, die steigenden Ölpreise und viele Beispiele mehr, die vielen Menschen große Sorgen bereiten. Gemeindereferentin Andrea Engl rief allen Gottesdienstbesuchern die Worte Jesu „Komm heraus“ zu: Richte deine Sinne nicht nur auf das Negative, sondern auch auf das Positive – das Schöne auf der Welt und in deinem Leben. Komm wie Lazarus heraus aus dem Dunkel in dir und um dich herum und schau auf das Licht in deinem Leben. Die Kinder übernahmen die Kyrierufe und die Fürbitten und gestalteten das Vater Unser mit Gesten um den Altar. Der Gottesdienst wurde vom Familiengottesdienst-Team vorbereitet und mitgestaltet. Andrea Gaffal-Frank bereicherte den Gottesdienst mit ihrem Chor „Klangart“. Im Anschluss an den Gottesdienst fand im Pfarrheim das alljährliche Fastensuppenessen statt, das sehr guten Anklang fand. Der Erlös kommt der Misereor-Fastenaktion zugute.

Familiengottesdienst in Unterempfenbach

Am dritten Fastensonntag fand ein Fastengottesdienst in Unterempfenbach statt. Thema des Gottesdienstes war „Die Frau am Jakobsbrunnen – das lebendige Wasser“. Zu Beginn jedes Gottesdienstes wird Gott um Verzeihung für die Sünden gebeten. Gemeindereferentin Andrea Engl lud alle Anwesenden dazu ein, sich mit einer Schale und Wasser symbolisch die Hände zu waschen. Alle Gottesdienstbesucher folgten der Einladung und baten mit dieser Symbolhandlung Gott um Verzeihung. Bei der Predigt ging es um die Frage, wonach man Durst haben kann, wenn man genug zu Trinken hat: nach Freude, Liebe, Freundschaft und Frieden. Es gibt Menschen, die stillen diesen Durst. Dabei ist es wichtig, dass jeder Mensch nur so viel weitergibt, dass er selbst noch genug hat. Mit einem Krug Wasser wurde gezeigt, dass die Schale immer gerade stehen und gefüllt sein muss, damit aus der gefüllten Schale der Überfluss an andere weiter gegeben wird. Die Fastenzeit soll also eine Zeit sein, in der jeder Mensch nicht nur für andere sorgt, sondern auch auf sich achtet, damit er aus der Fülle leben und geben kann. Der Gottesdienst wurde vom Familiengottesdienst-Team vorbereitet und mitgestaltet. Am Ende gab es als „Mitgebsel“ Ausmalbilder für die Kinder und Self-Care-Teebeutel für die Erwachsenen. Der Chor „Miteinander“ gestaltete den Gottesdienst musikalisch mit und wurde mit großem Applaus belohnt.

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