Patrozinium in St. Laurentius

Am Sonntag, 9. August 2026, feierte die Pfarrgemeinde um 10:30 Uhr das Patrozinium der St. Laurentius-Kirche. Viele Gläubige kamen zum festlichen Gottesdienst, der von acht Ministrantinnen und Ministranten mitgestaltet wurde. Die festlich geschmückte Kirche und besonders der mit Blumen geschmückte heilige Laurentius am Hochaltar gaben dem Gottesdienst einen würdigen Rahmen. Im Anschluss waren alle zu einem Sektempfang eingeladen.

Im Evangelium (Joh 12,24–26) verglich Jesus sich mit einem Weizenkorn, das in die Erde fallen und sterben muss, um Frucht zu bringen. Kaplan Tobias Hirtreiter griff dieses Bild in seiner Predigt auf: Jesu Tod und Auferstehung brachten Frucht, weil sich eine Gemeinschaft von Gläubigen bildete – die Kirche. Sie besteht auch heute aus „lebendigen Steinen“, aus Menschen, die Jesus nachfolgen.

Ein solches Vorbild ist der heilige Laurentius. Der Überlieferung zufolge war er als Diakon für das Kirchenvermögen in Rom verantwortlich. Statt dieses den staatlichen Behörden auszuliefern, verteilte er es an Arme, Kranke und Witwen und bezeichnete sie als den wahren Schatz der Kirche. Dafür erlitt er den Märtyrertod auf einem glühenden Rost.

Laurentius lebte damit vor, was Jesus im Evangelium sagt: „Wenn einer mir dienen will, folge er mir nach.“ Als Diakon – als Diener – hatte Laurentius einen besonderen Blick für die Menschen. Auch die Kirche von heute ist dazu berufen, zu dienen. Kaplan Hirtreiter zitierte dazu den französischen Bischof Jacques Gaillot: „Eine Kirche, die nicht dient, dient zu nichts.“ (Quelle: https://www.kath.ch/medienspiegel/eine-kirche-die-nicht-dient-dient-zu-nichts/)

In der Lesung (2 Kor 9,6–10) heißt es, dass Gott den Samen gibt und wachsen lässt. Säen aber müssen wir: durch unseren Glauben und durch unseren Dienst an den Menschen. Darin kann uns der heilige Laurentius auch heute ein Vorbild sein.

Ein herzliches Dankeschön gilt allen, die zum Gelingen des festlichen Gottesdienstes sowie bei den Vor- und Nachbereitungen und beim anschließenden Sektempfang mitgeholfen haben.

Grundschulgottesdienst zum Schulschluss

Mit einem Gottesdienst in der Stadtpfarrkirche verabschiedete die Grundschule Mainburg das zu Ende gehende Schuljahr. Gemeinsam mit zahlreichen Eltern blickten die Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrkräfte auf die vielen Erlebnisse und Erfahrungen der vergangenen Monate zurück.

Kaplan Hirtreiter brachte einen Rucksack mit, den einige Schülerinnen und Schüler symbolisch packten: Eine Sonne stand für die schönen Momente des Schuljahres, ein Stein für alles, was schwerfiel, ein Herz für die Menschen, die die Kinder begleitet und unterstützt haben, ein Schlüssel für alles Neue, das sie gelernt und entdeckt haben, sowie ein Kreuz. Es sollte daran erinnern, dass Gott die Menschen in allen Situationen ihres Lebens begleitet. Dies wurde auch in der von Frau Haslinger vorgelesenen biblischen Geschichte vom Seesturm deutlich.

Dieses Vertrauen wünschte Kaplan Hirtreiter besonders den Viertklässlerinnen und Viertklässlern. Für sie wird der symbolische Schlüssel im September eine neue Tür öffnen – den Beginn ihrer Zeit an der weiterführenden Schule.

Musikalisch wurde der Gottesdienst von Herrn Piendl gemeinsam mit zahlreichen engagierten Schülerinnen und Schülern gestaltet. In den Fürbitten beteten die Kinder unter anderem für eine erholsame Ferienzeit für alle Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte der Grundschule und für einen guten Start der Viertklässler auf ihrem neuen Lebensabschnitt.

Nach dem allgemeinen Schlusssegen spendete Kaplan Hirtreiter den Viertklässlerinnen und Viertklässlern einen persönlichen Einzelsegen. Als Erinnerung und Wegbegleiter erhielten sie außerdem das Bild „In Gottes Händen“ von Sieger Köder mit guten Wünschen für ihren weiteren Lebensweg.

Erfolgreiches Probenwochenende

Auch in diesem Jahr wurde wieder ein Probenwochenende für die Nachwuchschöre Choralle, Chorisma und MAI Voices angeboten. Das Ziel für die 44 Sängerinnen und Sänger im Alter von 7-18 Jahren, ihrer Chorleiterin Andrea Gaffal-Frank sowie einigen Begleitpersonen war dieses Mal Finsterau. Bei einem vielfältigen musikalischen Programm konnten sich die Teilnehmer musikalisch austoben und ihre Fähigkeiten erweitern. Damit die Gruppen je nach Alter bestmöglichst gefördert werden konnten, wurde die Chorleiterin von der Musikstudentin Antonia Höpfl unterstützt.

Neben dem musikalischen Programm konnten sich die Kinder und Jugendlichen mit Fußball, Beachvolleyball und Tischtennis sportlich betätigen, sich im Pool abkühlen, Federmäppchen bemalen und auf dem Spielplatz vergnügen. Viel zu schnell war das Wochenende vorbei und die Teilnehmer kamen mit vielen Ohrwürmern und sehr müde zuhause an.

Auch im nächsten Schuljahr ist wieder ein Chorwochenende mit einem bunten Programm geplant. Wer Lust hat, in einem der Nachwuchschöre (verschieden Gruppen für Kinder und Jugendliche im Alter von 3-18 Jahren) mitzusingen, kann sich bei der Chorleiterin Andrea Gaffal-Frank (08751/8769244) melden.

 

Zwischenzeit – Junge Erwachsene im Kreativcafé

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Zwischenzeit“ trafen sich junge Erwachsene in Mainburg zu einem entspannten und kreativen Sommerabend. Ziel der Reihe ist es, jungen Erwachsenen zwischen etwa 20 und 35 Jahren die Möglichkeit zu geben, Gemeinschaft zu erleben, miteinander ins Gespräch zu kommen und gemeinsam Neues auszuprobieren.

In gemütlicher Atmosphäre war für das leibliche Wohl bestens gesorgt. Neben erfrischendem Eiskaffee und Eisschokolade konnten die Teilnehmenden selbstgemachte Limonade sowie drei verschiedene, liebevoll gebackene Kuchen genießen. So bot sich bei sommerlichen Temperaturen viel Gelegenheit für gute Gespräche, neue Begegnungen und einen ungezwungenen Austausch.

Auch die Kreativität kam an diesem Abend nicht zu kurz. An zwei Bastelstationen konnten die jungen Erwachsenen ihrer Fantasie freien Lauf lassen. Während an einem Tisch individuelle Taschen genäht wurden, bestand am anderen die Möglichkeit, Jutebeutel mit Stofffarben zu bemalen oder mit verschiedenen Motiven zu bedrucken. Mit viel Freude, Kreativität und gegenseitiger Unterstützung entstanden dabei zahlreiche einzigartige Werke.

Die fertigen Taschen und Beutel können sich wirklich sehen lassen und erinnern die Teilnehmenden an einen gelungenen Abend voller Gemeinschaft, Kreativität und guter Gespräche. Die Veranstaltung zeigte einmal mehr, wie die Reihe „Zwischenzeit“ Menschen zusammenbringt und Raum für Begegnung, Austausch und neue Erfahrungen schafft.

Firmung in der Pfarreiengemeinschaft

Bischof Moses P. Prakasam aus Indien spendete in der Stadtpfarrkirche Mainburg 78 jungen Christen das Sakrament der Firmung. Die Firmlinge hatten im Rahmen eines Firmprojekts den Gottesdienst zum Teil mit vorbereitet und wirkten dabei auch aktiv mit. So übernahmen sie z.B. verschiedene Texte und Gebete. Der stimmgewaltige „Projektchor Firmung“, ebenfalls ein Firmprojekt, unter der Leitung von Monika Blattner, umrahmte den Gottesdienst mit viel Schwung musikalisch. Kaplan Tobas Hirtreiter begleitete den Gottesdienst auf der Orgel.
Bischof Moses ermutigte die Firmlinge, darauf zu vertrauen, dass sie nicht allein unterwegs sind. Der Heilige Geist begleitet sie auf ihren Wegen als Ratgeber und Fürsprecher. Wie die Apostel durch den Heiligen Geist erfüllt wurden und ihre Angst überwanden, so dürfen auch die Firmlinge darauf vertrauen, dass der Heilige Geist sie mit seinen Gaben beschenkt. Zum Zeichen der Begleitung Gottes und nach einem indischen Brauch schenkte der Bischof allen Firmlingen einen Schal mit seinem Bild und dem Bild des Diözesanbischofs Rudolf. Pfarrer Paulus lud die Firmlinge bei den Fürbitten ein, den Schal wie Fans bei der Weltmeisterschaft um die Schulter zu legen und sich bewusst zu machen, dass sie zum Team Gottes gehörten.
Am Ende des Gottesdienstes dankten die Firmlinge dem Bischof für sein Kommen und übereichten ihm ein Geschenk mit Spezialitäten aus der Hopfenstadt Mainburg. Pfarrer Josef Paulus dankte allen haupt- und ehrenamtlichen Helfern, die beim Gottesdienst mitgewirkt hatten und allen, die die Firmlinge auf das Sakrament der Firmung vorbereitet haben. Nach dem Gottesdienst wurde noch ein gemeinsames Gruppenfoto gemacht.

Pfarrfest Sandelzhausen

Am vergangenen Sonntag feierte die Pfarrgemeinde Sandelzhausen ihr diesjähriges Pfarrfest bei bestem Sommerwetter und mit zahlreichen Besucherinnen und Besuchern. Den Auftakt bildete der festliche Gottesdienst in der Pfarrkirche, den Pfarrer Josef Paulus zelebrierte. Im Anschluss waren alle eingeladen, rund um das Pfarrheim gemeinsam einen geselligen Tag zu verbringen.

Der Pfarrgemeinderat hatte das Fest mit viel Engagement vorbereitet und sorgte für das leibliche Wohl der Gäste. Besonders großen Anklang fanden der saftige Rollbraten sowie die selbstgemachten Zucchinipflanzerl mit hausgemachtem Kartoffelsalat – ein kulinarisches Highlight des Tages. Auch Kaffee und eine große Auswahl an selbstgebackenen Kuchen luden zum gemütlichen Verweilen ein. Für die passende Erfrischung bei den sommerlichen Temperaturen sorgte zudem der Eisverkauf.

Ein besonderer Anziehungspunkt war das abwechslungsreiche Kinderprogramm, das den ganzen Nachmittag über hervorragend angenommen wurde. Die Hüpfburg war nahezu durchgehend in Betrieb und sorgte für strahlende Kinderaugen. Bei verschiedenen Geschicklichkeits- und Ballspielen konnten die jungen Besucherinnen und Besucher ihr Können unter Beweis stellen und sich nach Herzenslust austoben. Großer Beliebtheit erfreuten sich auch die riesigen Seifenblasen, die von den Kindern mit viel Begeisterung ausprobiert wurden. Während die Kinder spielten und lachten, nutzten viele Eltern und Großeltern die Gelegenheit, den Nachmittag in geselliger Runde zu genießen.

Das Pfarrfest bot einmal mehr die Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen, alte Bekannte zu treffen und Gemeinschaft zu erleben. Ein herzliches Vergelt’s Gott gilt allen Helferinnen und Helfern, den Kuchenbäckerinnen und Kuchenbäckern sowie allen, die mit ihrem Einsatz zum Gelingen des Pfarrfestes beigetragen haben. Dank der großen Unterstützung und der zahlreichen Gäste wurde das Pfarrfest auch in diesem Jahr zu einem rundum gelungenen Fest der Gemeinschaft.

Wasserschlacht der Ministranten

Was macht man man bei 38° an einem Sonntagnachmittag? Na klar! Eine Wasserschlacht!! 🙂

Das dachten sich auch die rund zwanzig Ministrantinnen und Ministranten aus der Pfarreiengemeinschaft und trafen sich am Mainburger Pfarrheim. dann wurde nicht nur mit Wasserpistolen geschossen und mit schwämmern geworfen, sondern auch ganze Eimer voll Wasser sorgten für Abkühlung am heißesten Tag des Jahres.

Auch für Kaplan Tobias Hirtreiter gab es eine erfrischende Dusche.

Familiengottesdienst in Empfenbach

Unter dem Motto „So ist Gott“ fand in der Pfarrkirche Oberempfenbach ein Familiengottesdienst statt. Zu Beginn sammelte Gemeindereferentin Andrea Engl Eigenschaften für Gott, die auf einer Pinwand festgehalten wurden. Anstelle einer Lesung wurde in Pantomime die Geschichte einer alten Frau erzählt, die erfährt, dass Gott sie besuchen will. Sie putzt und scheuert und schickt dabei einen Bettler, eine hungernde Frau und ein kleines Kind weg, weil sie keine Zeit für sie hat. Am Abend geht sie enttäuscht ins Bett, weil sie umsonst auf Gott gewartet hat. Gorr erscheint ihr im Traum und erklärt ihr, dass er sie als Bettler, Frau und Kind besucht hat und von ihr fortgeschickt wurde. In der Katechese sagte Pastoralreferent Christian Bräuherr, dass Gott auch das Verborgene sieht und sich auch im Kleinen und Unscheinbaren zeigt. Als „Mitgebsel“ wurden nach dem Gottesdienst kleine Engel verteilt, die an die Begleitung Gottes auf allen unseren Wegen erinnern sollten. Der Gottesdienst wurde vom Familiengottesdienst-Team vorbereitet und vom Chor „Miteinader“ musikalisch gestaltet.

Ministrantenwochenende

Ministranten auf Zeitreise: Ein Wochenende voller Abenteuer und Gemeinschaft

Drei Tage voller Spiel, Spaß und Gemeinschaft liegen hinter den Ministrantinnen und Ministranten der drei Pfarreien. Gemeinsam machten sich 35 Kinder und Jugendliche sowie sechs erwachsene Ministranten mit Kaplan T.H. und Gemeindereferentin A.E. auf den Weg ins Jugendhaus Lechner in Aßling bei Ebersberg.

Schon kurz nach der Ankunft zeigte sich, dass das Wetter der guten Stimmung nichts anhaben konnte. Während der Freitag noch von Regen begleitet wurde, lud am Samstag die Sonne dazu ein, die Umgebung zu erkunden und den Blick auf die Alpen zu genießen.

Im Mittelpunkt des Wochenendes stand wieder das große Fantasyspiel, das von den älteren Ministranten vorbereitet und gestaltet wurde. Diesmal geriet ein etwas zerstreuter Professor namens Fixwienix in Schwierigkeiten: Durch eine missglückte Zeitreise waren wichtige Gegenstände in verschiedenen Epochen verloren gegangen. In kleinen Gruppen machten sich die Teilnehmer auf die Suche und reisten dabei von der Steinzeit über das Römische Reich und das Mittelalter bis in den Wilden Westen. Unterwegs begegneten sie allerlei schrägen Gestalten – von Steinzeitmenschen und einer Römerin über einen Cowboy bis hin zu einem Alien und einem fliegenden Händler. An zahlreichen Stationen mussten Aufgaben gelöst, Rätsel geknackt und Geschicklichkeit bewiesen werden.

Doch nicht nur das Abenteuerprogramm machte das Wochenende besonders. Gemeinsam wurde gekocht, gesungen, gelacht und gespielt. Ob bei Fußball und Volleyball auf dem Gelände, bei Gruppenspielen im Haus oder in den freien Stunden zwischendurch – überall war die Freude an der Gemeinschaft spürbar. Auch das gemeinsame Feiern eines Gottesdienstes gehörte selbstverständlich zum Wochenende dazu und bot Gelegenheit, innezuhalten und die gemeinsame Zeit bewusst wahrzunehmen.

Als es am Sonntag wieder nach Hause ging, waren sich viele einig: Das Wochenende war viel zu schnell vorbei. Zurück bleiben zahlreiche schöne Erinnerungen, neue Freundschaften und die Vorfreude auf das nächste gemeinsame Abenteuer.

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