Vermutlich ist es der einzige Gottesdienst, der im Laufe eines Jahres in der Mehrzweckturnhalle des TSV Abensberg gefeiert wird, mit dem auch heuer wieder der „Mini-Tag“ begann. Rund 240 „Boten der Hoffnung“ aus dem Dekanat Kelheim sind der Einladung der katholischen Jugendstelle Kelheim gefolgt.
Nach einem lautstarken „Anwesenheits-Check“ der zwölf Pfarreiengemeinschaften-Teams von Gemeindereferentin Andrea Engl gab Kaplan Georg Birner in Begleitung mehrerer Seelsorger aus dem Dekanat zu, „Ihr seid für uns Zeichen der Hoffnung, dass es gut weitergeht in unseren Pfarrgemeinden, auch wenn wir Priester manchmal in´s Schwarze blicken“.
Alle Ministrantinnen, Ministranten und ihre Betreuer in der Halle wurden aufgefordert, sich an einem langen Seil festzuhalten, das das Organisations-Team ausgelegt hatte. “Damit kann man den anderen mitziehen, ihm gegenseitig Halt geben“, erläuterte Gemeindereferentin Maria Ganslmeier.
Genau das war auch gefragt beim anschließenden Völkerball-Turnier und dem Pfarreienwettkampf an zwölf Spiele-Stationen rund um den Fußballplatz des Stadions.
Unter der Leitung von Jugendbeauftragten Gerald Knittl spielte zunächst eine Auswahl von „älteren Ministranten“ gegen „erwachsene“ Ministrantenbetreuer, anschließend altersgerechte Gruppen gegeneinander Völkerball.
Das Klettern an einem acht hohen Kletterturm, ein „Fackellauf“ der Ministrantenpastoral des Bistum Regensburg und das Basteln von Deko-Schmetterlingen und Glitzerkugeln boten dazwischen für alle Interessierten eine kurzweilige Unterhaltung.
Nachdem die zwölf Stationen aufgebaut waren, gab Andrea Engl in der Mitte des Sportplatzes den Anpfiff für den Wettkampf. Im Fünf-Minuten-Takt gingen die blauen, roten, grünen, weißen und bunten Minigruppen der Pfarreiengemeinschaften zur nächsten Station weiter. Dort hatten sie dann drei Minuten Zeit, um auf einen acht Meter hohen Turm zu klettern, beim „Menschen-Kicker“ möglichst viele Tore zu schießen, Nüsse, Sägespäne, Mais, Nudeln und Rinde zu fühlen oder möglichst viele Erbsen mit einem Strohhalm zu transportieren. Immer wieder wurde überlegt, wer von dem Team die jeweilige Aufgabe am besten meistern könnte. Aber auch Teamgeist war gefragt beim „Kirchturm-Memory“, „Getränke-Kistl gehen“, „Sackhüpfen zu viert“, „Bälle aus Korb schleudern“ und „Stift möglichst weit ablegen“.
Laute Jubelschreie löste Gerald Knittl bei der Siegerehrung in der Mehrzweckturnhallte bei der Bekanntgabe der drei Siegermannschaften aus. Auch die Minis der Pfarreiengemeinschaft waren in stattlicher Zahl vertreten und konnten sich gleich über zwei Pokale freuen.
Bericht von Josef Kastl

