Am Kirchweihsonntag fand ein Familiengottesdienst mit Aufnahme, Verabschiedung und Ehrung der Ministranten statt. Im Evangelium ging es um den Rangstreit der Jünger: Wer hat den Platz neben Jesus verdient? Das Familiengottesdienst-Team hatte eine Spielszene eingeübt, in der sich verschiedene Gottesdienstbesucher um den Platz neben Jesus stritten. Ergebnis des Streites war, dass es darum geht, nicht der angesehendste zu sein sondern einander zu dienen. Vorbild können die Ministranten sein. Sie sind Diener am Altar. Andrea Engl und Kaplan Tobias Hirtreiter nahmen Marie Altweck und Hannes Wöhrl als neue Ministranten auf und verabschiedeten Lena De Meulemeester, Thomas Kolmeder und Lisa Kolmeder. Folgende Minis wurden für ihren langjährigen Ministrantendienst geehrt: Maximilian Ziehfreund (19 Jahre), Alexander Ziehfreund (17 Jahre), Thomas Senger (15 Jahre) und Florian Blattner (10 Jahre). Andrea Gaffal-Frank gestaltete den Gottesdienst mit ihrem Chor MAIVoices musikalisch mit. Am Ende des Gottesdienstes wurden vier Mädchen und ein Junge für zehnjährige Mitgliedschaft im Chor geehrt. Kaplan Hirtreiter bedankte sich beim Chor für die „wunderschöne Musik“.
Liederabend der Kolpingsfamilie
Bei einem stimmungsvollen Liederabend der Kolpingsfamilie Mainburg im Gasthaus Seidlbräu sorgten Reinhold Mirlach und Andreas Ernstberger mit Quetsche und Akkordeon für die musikalische Begleitung. Mit bekannten Volks- und Heimatliedern schufen sie eine fröhliche Atmosphäre und luden die Gäste zum Mitsingen ein.

Ministranten beteiligen sich am Gallimarktausmarsch
Auch in diesem Jahr beteiligten sich die Ministranten der Pfarreiengemeinschaft wieder in großer Zahl am Gallimarktausmarsch.
Zwischenzeit – Pralinenkurs für Junge Erwachsene
Im Rahmen der „Zwischenzeit“, einem Angebot der Pfarreiengemeinschaft Mainburg für junge Erwachsene, fand kürzlich ein kreativer Pralinenkurs statt. Die jährlich 3–4 Mal stattfindende Veranstaltungsreihe bietet jungen Menschen die Möglichkeit, neue Erfahrungen zu sammeln und Gemeinschaft zu erleben.
Dieses Mal konnten sich 16 Teilnehmerinnen und Teilnehmer über einen besonderen Kurs freuen: Unter der fachkundigen Anleitung von Anna Rank stellten sie Pralinen in verschiedenen Variationen her. Mit viel Freude und Engagement wurden Trüffelpralinen sowie Pralinen mit Hohlkörpern Schritt für Schritt gefertigt und auf vielfältige Weise verziert.
Besonders geschätzt wurde der praktische Ansatz – alle Beteiligten durften die einzelnen Arbeitsschritte selbst durchführen und ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Der ausgebuchte Kurs war ein voller Erfolg, und am Ende konnte jeder stolz eine Auswahl an selbstgemachten Pralinen mit nach Hause nehmen.

Anna Rank erklärt den nächsten Arbeitsschritt.

Und beim dekorieren sind alle Hände gefragt!
Miniaufnahme, – Verabschiedung & -Ehrung in Mainburg
„Ein starkes Team am Altar“ – Ministrantenaufnahme in Mainburg
Beim feierlichen Familiengottesdienst unter dem Motto „Ein Team am Altar“ wurden in der Pfarrei Mainburg elf neue Ministrantinnen und Ministranten feierlich in die Gemeinschaft aufgenommen. Zwei langjährige Minis wurden verabschiedet, und ein besonderes Jubiläum wurde mit großer Anerkennung gefeiert.
Schon beim Einzug wurde deutlich: Hier geht es nicht nur um liturgischen Dienst, sondern auch um Gemeinschaft, Verantwortung – und Teamgeist. Begleitet von Musik und Applaus zogen die „Neuen“ in Zivil neben den erfahrenen Minis in die Kirche ein. Die „Profis“ übergaben dann symbolisch die Teamkleidung: das Ministrantengewand. Mit der Übergabe wurden die neuen Minis offiziell in die Gruppe aufgenommen – und herzlich gefeiert.
Kaplan Tobias Hirtreiter und Gemeindereferentin Andrea Engl betonten in der Katechese die besondere Bedeutung des Ministrantendienstes. „Minis sind nicht nur ein Team wie im Fußball – sie sind eine Gemeinschaft im Glauben“, stellte Hirtreiter fest. In den Mittelpunkt rückte das Dienen als Ausdruck von Stärke und Zusammenhalt – wie es das Evangelium beschreibt.
Am Ende des Gottesdienstes wurden Felix Fichtner nach sechs und Julia Haage nach neun Jahren als Minis mit persönlichen Worten und einem Geschenk verabschiedet. Alexandra Stehr, wurde für ihren zwanzig-jährigen Ministrantendienst geehrt. Kaplan und Team würdigten nicht nur ihre Ausdauer, sondern auch ihr Engagement weit über den Altardienst hinaus – bei Minifahrten, Aktionen und im Leitungsteam.
Besonderer Dank galt neben dem Familiengottesdienstteam, dem Jugendchor unter der Leitung von Luka Juric, der den Gottesdienst mit modernen geistlichen Liedern musikalisch wunderbar und mitreißend gestaltet hat. Die musikalische Begleitung trug wesentlich zur feierlichen und zugleich lebendigen Atmosphäre bei.
Mit einem feierlichen Segen für alle Minis und einem abschließenden Lied endete ein Gottesdienst, der nicht nur neue Mitglieder willkommen hieß, sondern die ganze Gemeinde spüren ließ: „Wir sind ein Team – und jeder ist wichtig.“

Foto (Susanne Statt): Jugendchor unter der Leitung von Luka Juric
Foto(Susanne Statt): Neue Minis mit ihren Ausbildern, Verabschiedete & geehrte Minis mit Kaplan Hirtreiter, Gemeindereferentin Andrea Engl & dem Ministranten-Maskottchen Frida
Minitag in Abensberg
Vermutlich ist es der einzige Gottesdienst, der im Laufe eines Jahres in der Mehrzweckturnhalle des TSV Abensberg gefeiert wird, mit dem auch heuer wieder der „Mini-Tag“ begann. Rund 240 „Boten der Hoffnung“ aus dem Dekanat Kelheim sind der Einladung der katholischen Jugendstelle Kelheim gefolgt.
Nach einem lautstarken „Anwesenheits-Check“ der zwölf Pfarreiengemeinschaften-Teams von Gemeindereferentin Andrea Engl gab Kaplan Georg Birner in Begleitung mehrerer Seelsorger aus dem Dekanat zu, „Ihr seid für uns Zeichen der Hoffnung, dass es gut weitergeht in unseren Pfarrgemeinden, auch wenn wir Priester manchmal in´s Schwarze blicken“.
Alle Ministrantinnen, Ministranten und ihre Betreuer in der Halle wurden aufgefordert, sich an einem langen Seil festzuhalten, das das Organisations-Team ausgelegt hatte. “Damit kann man den anderen mitziehen, ihm gegenseitig Halt geben“, erläuterte Gemeindereferentin Maria Ganslmeier.
Genau das war auch gefragt beim anschließenden Völkerball-Turnier und dem Pfarreienwettkampf an zwölf Spiele-Stationen rund um den Fußballplatz des Stadions.
Unter der Leitung von Jugendbeauftragten Gerald Knittl spielte zunächst eine Auswahl von „älteren Ministranten“ gegen „erwachsene“ Ministrantenbetreuer, anschließend altersgerechte Gruppen gegeneinander Völkerball.
Das Klettern an einem acht hohen Kletterturm, ein „Fackellauf“ der Ministrantenpastoral des Bistum Regensburg und das Basteln von Deko-Schmetterlingen und Glitzerkugeln boten dazwischen für alle Interessierten eine kurzweilige Unterhaltung.
Nachdem die zwölf Stationen aufgebaut waren, gab Andrea Engl in der Mitte des Sportplatzes den Anpfiff für den Wettkampf. Im Fünf-Minuten-Takt gingen die blauen, roten, grünen, weißen und bunten Minigruppen der Pfarreiengemeinschaften zur nächsten Station weiter. Dort hatten sie dann drei Minuten Zeit, um auf einen acht Meter hohen Turm zu klettern, beim „Menschen-Kicker“ möglichst viele Tore zu schießen, Nüsse, Sägespäne, Mais, Nudeln und Rinde zu fühlen oder möglichst viele Erbsen mit einem Strohhalm zu transportieren. Immer wieder wurde überlegt, wer von dem Team die jeweilige Aufgabe am besten meistern könnte. Aber auch Teamgeist war gefragt beim „Kirchturm-Memory“, „Getränke-Kistl gehen“, „Sackhüpfen zu viert“, „Bälle aus Korb schleudern“ und „Stift möglichst weit ablegen“.
Laute Jubelschreie löste Gerald Knittl bei der Siegerehrung in der Mehrzweckturnhallte bei der Bekanntgabe der drei Siegermannschaften aus. Auch die Minis der Pfarreiengemeinschaft waren in stattlicher Zahl vertreten und konnten sich gleich über zwei Pokale freuen.
Bericht von Josef Kastl

Kinderkirche in Mainburg
Viele Mütter, Väter und Omas mit ihren Kindern und Enkelkindern besuchten den Kleinkindergottesdienst „Frederick, die kleine Maus“ im Pfarrheim Mainburg. Während alle Mäuse Vorräte für den Winter sammeln, verbringt die kleine Maus Frederick seine Zeit damit, bunte Farben, schöne Wörter und Sonnenstrahlen für den Winter zu sammeln. Als die kalten und traurigen Wintertage kommen, beschenkt Frederick die anderen Mäuse mit freundlichen Worten, Wärme und Liebe. Pastoralreferent Christian Bräuherr lud dazu ein, immer wieder an des Schöne und Gute zu denken, das Gott den Menschen schenkt und ihm dafür zu danken. Gerade in schweren Zeiten schenkt der Glaube an Gott Hoffnung und Zuversicht. Die Kinder wirkten beim Gottesdienst mit und legten gesammelte Nüsse, freundliche Wörter und Bilder sowie Sonnenstrahlen in die Mitte. Bei den Liedern und beim Vater Unser durften die Kinder mit Gesten mitbeten. Der Gottesdienst wurde vom Kleinkindergottesdienst-Team vorbereitet und gestaltet.
Minis auf Radltour
Einmal über den Tellerrand der eigenen Pfarrei hinaus schauen & die anderen Kirchen der Pfarreiengemeinschaft entdecken, war der Leitgedanke der ersten „Mini-Radl-Tour“. Neun Minis machten sich bei schönstem Herbstwetter auf den Weg von Mainburg über Sandelzhausen, nach Empfenbach. Dabei wurden auch Unterempfenbach und Marzill nicht vergessen.
In Jeder Kirche gab es ein Bilderrätsel zu lösen und das unangefochtene Highlight war das Glockenläuten in Marzill, das hier noch von Hand funktioniert.
Festgottesdienst 1200 Jahre Mainburg
Zum Festgottesdienst anlässlich der 1200 Jahrfeier der Stadt Mainburg war die Stadtpfarrkirche vollständig besetzt. Pfarrer Josef Paulus begrüßte zu Beginn Domprobst Franz Frühmorgen, den Bürgermeister und die Ehrengäste.
In seiner Predigt blickte Pfarrer Paulus zurück, was im Jahre 825 in der Welt passierte, in dem Jahr, in dem die Stadt Mainburg zum ersten Mal urkundlich erwähnt wurde. Das Jahr 2025 wurde von Papst Franziskus als Heiliges Jahr ausgerufen. Pfarrer Paulus lud ein, dieses Jahr als Pilger der Hoffnung zu begehen und im Pestheiligen Rochus ein Vorbild zu sehen. Dieser hat Pestkranke gepflegt und sich für sie eingesetzt. Genauso soll auch jeder Mainburger als Christ sich einsetzen für seine Stadt Mainburg. Jeder Mainburger soll an der Stelle, an die Gott ihn hingestellt hat, das Beste für seine Mitmenschen tun. In diesem Zusammenhang dankte er auch den Schäfflern, die den Gottesdienst umrahmten und deren Tanz auf ein Gelübde aus der Pestzeit zurückgeht.
Nach der Predigt wies Pfarrer Paulus auf eine aufgebaute Mauer vor dem Altar hin. Sie bestand aus Bausteinen, die für ein gemeinsames Zusammenleben wichtig sind: Gemeinschaft, Heimat, Liebe, Glaube, Hoffnung und Frieden. Viele Gottesdienstbesucher hatten eine Blume mitgebracht und schmückten die Mauer mit ihren Blumen. So entstand eine Mauer aus lebendigen Bausteinen, ein Symbol für die lebendige Stadt Mainburg.
Der Gottesdienst wurde musikalisch großartig gestaltet. Dargeboten wurde die Missa St. Florian von Fritz Neuböck. Die Gestaltung übernahmen Kirchenmusiker Luka Juric, die Stadtkapelle Mainburg sowie ein Projektchor, bestehend aus dem Kirchenchor Mainburg, dem Jugendchor Mainburg, dem evangelischen Kirchenchor Mainburg, dem Gospelchor „Go Train“, Cantabile Mainburg, dem Kirchenchor Mintraching, dem Kirchenchor Thalmassing und Cantare Laetitia Thalmassing.

Verabschiedung von Kaplan Maximilian Moosbauer
Nach dreijähriger Kaplanszeit wurde Maximilian Moosbauer in der Stadtpfarrkirche Mainburg feierlich verabschiedet. Ab 1. September tritt er seine erste Stelle als Pfarrer in Scharzenfeld-Stulln an.
Zum Festgottesdienst waren viele Ministranten und Gottesdienstbesucher aus der gesamten Pfarreiengemeinschaft Mainburg-Sandelzhausen-Empfenbach gekommen.
Am Ende des Gottesdienstes schenkten die Minis dem Kaplan ein Weihrauchfass und viele verschiedene Weihrauchsorten, weil ihm der Weihrauch besonders wichtig ist und man nicht wissen kann, wie gut die neue Pfarrei mit Weihrauchdüften und Rauchfässern ausgestattet ist.
Auch das Pfarrteam, der Frauenbund und die Kolpingsfamilie bedankten sich und verabschiedeten sich mit persönlichen Geschenken. Von den drei Pfarrgemeindratssprechern und Kirchenpflegern bekam er neben den besten Wünschen für die Zukunft eine Fritteuse überreicht.
Pfarrer Paulus bedankte sich beim Kaplan für die geleistete Seelsorge und dass er das Wort Gottes allen Menschen in der Pfarreiengemeinschaft verkündet hat. Pfarrer Paulus teilte mit, dass er vom Kaplan nie ein „Nein“ gehört habe, wenn es um die Übernahme einer Aufgabe ging. Er wünschte dem Kaplan Alles Gute für die Zukunft und Gottes Segen.
Im Anschluss an den Gottesdienst hatte der Pfarrgemeinderat zu einem Stehempfang vor der Kirche eingeladen, bei dem man sich vom Kaplan persönlich verabschieden konnte.
