Kinderkirche in Mainburg

Viele Mütter, Väter und Omas mit ihren Kindern und Enkelkindern besuchten den Kleinkindergottesdienst „Frederick, die kleine Maus“ im Pfarrheim Mainburg. Während alle Mäuse Vorräte für den Winter sammeln, verbringt die kleine Maus Frederick seine Zeit damit, bunte Farben, schöne Wörter und Sonnenstrahlen für den Winter zu sammeln. Als die kalten und traurigen Wintertage kommen, beschenkt Frederick die anderen Mäuse mit freundlichen Worten, Wärme und Liebe. Pastoralreferent Christian Bräuherr lud dazu ein, immer wieder an des Schöne und Gute zu denken, das Gott den Menschen schenkt und ihm dafür zu danken. Gerade in schweren Zeiten schenkt der Glaube an Gott Hoffnung und Zuversicht. Die Kinder wirkten beim Gottesdienst mit und legten gesammelte Nüsse, freundliche Wörter und Bilder sowie Sonnenstrahlen in die Mitte. Bei den Liedern und beim Vater Unser durften die Kinder mit Gesten mitbeten. Der Gottesdienst wurde vom Kleinkindergottesdienst-Team vorbereitet und gestaltet.

Minis auf Radltour

Einmal über den Tellerrand der eigenen Pfarrei hinaus schauen & die anderen Kirchen der Pfarreiengemeinschaft entdecken, war der Leitgedanke der ersten „Mini-Radl-Tour“. Neun Minis machten sich bei schönstem Herbstwetter auf den Weg von Mainburg über Sandelzhausen, nach Empfenbach. Dabei wurden auch Unterempfenbach und Marzill nicht vergessen.

In Jeder Kirche gab es ein Bilderrätsel zu lösen und das unangefochtene Highlight war das Glockenläuten in Marzill, das hier noch von Hand funktioniert.

Festgottesdienst 1200 Jahre Mainburg

Zum Festgottesdienst anlässlich der 1200 Jahrfeier der Stadt Mainburg war die Stadtpfarrkirche vollständig besetzt. Pfarrer Josef Paulus begrüßte zu Beginn Domprobst Franz Frühmorgen, den Bürgermeister und die Ehrengäste.

In seiner Predigt blickte Pfarrer Paulus zurück, was im Jahre 825 in der Welt passierte, in dem Jahr, in dem die Stadt Mainburg zum ersten Mal urkundlich erwähnt wurde. Das Jahr 2025 wurde von Papst Franziskus als Heiliges Jahr ausgerufen. Pfarrer Paulus lud ein, dieses Jahr als Pilger der Hoffnung zu begehen und im Pestheiligen Rochus ein Vorbild zu sehen. Dieser hat Pestkranke gepflegt und sich für sie eingesetzt. Genauso soll auch jeder Mainburger als Christ sich einsetzen für seine Stadt Mainburg. Jeder Mainburger soll an der Stelle, an die Gott ihn hingestellt hat, das Beste für seine Mitmenschen tun. In diesem Zusammenhang dankte er auch den Schäfflern, die den Gottesdienst umrahmten und deren Tanz auf ein Gelübde aus der Pestzeit zurückgeht.

Nach der Predigt wies Pfarrer Paulus auf eine aufgebaute Mauer vor dem Altar hin. Sie bestand aus Bausteinen, die für ein gemeinsames Zusammenleben wichtig sind: Gemeinschaft, Heimat, Liebe, Glaube, Hoffnung und Frieden. Viele Gottesdienstbesucher hatten eine Blume mitgebracht und schmückten die Mauer mit ihren Blumen. So entstand eine Mauer aus lebendigen Bausteinen, ein Symbol für die lebendige Stadt Mainburg.

Der Gottesdienst wurde musikalisch großartig gestaltet. Dargeboten wurde die Missa St. Florian von Fritz Neuböck. Die Gestaltung übernahmen Kirchenmusiker Luka Juric, die Stadtkapelle Mainburg sowie ein Projektchor, bestehend aus dem Kirchenchor Mainburg, dem Jugendchor Mainburg, dem evangelischen Kirchenchor Mainburg, dem Gospelchor „Go Train“, Cantabile Mainburg, dem Kirchenchor Mintraching, dem Kirchenchor Thalmassing und Cantare Laetitia Thalmassing.

Verabschiedung von Kaplan Maximilian Moosbauer

Nach dreijähriger Kaplanszeit wurde Maximilian Moosbauer in der Stadtpfarrkirche Mainburg feierlich verabschiedet. Ab 1. September tritt er seine erste Stelle als Pfarrer in Scharzenfeld-Stulln an.

Zum Festgottesdienst waren viele Ministranten und Gottesdienstbesucher aus der gesamten Pfarreiengemeinschaft Mainburg-Sandelzhausen-Empfenbach gekommen.

Am Ende des Gottesdienstes schenkten die Minis dem Kaplan ein Weihrauchfass und viele verschiedene Weihrauchsorten, weil ihm der Weihrauch besonders wichtig ist und man nicht wissen kann, wie gut die neue Pfarrei mit Weihrauchdüften und Rauchfässern ausgestattet ist.

Auch das Pfarrteam, der Frauenbund und die Kolpingsfamilie bedankten sich und verabschiedeten sich mit persönlichen Geschenken. Von den drei Pfarrgemeindratssprechern und Kirchenpflegern bekam er neben den besten Wünschen für die Zukunft eine Fritteuse überreicht.

Pfarrer Paulus bedankte sich beim Kaplan für die geleistete Seelsorge und dass er das Wort Gottes allen Menschen in der Pfarreiengemeinschaft verkündet hat. Pfarrer Paulus teilte mit, dass er vom Kaplan nie ein „Nein“ gehört habe, wenn es um die Übernahme einer Aufgabe ging. Er wünschte dem Kaplan Alles Gute für die Zukunft und Gottes Segen.

Im Anschluss an den Gottesdienst hatte der Pfarrgemeinderat zu einem Stehempfang vor der Kirche eingeladen, bei dem man sich vom Kaplan persönlich verabschieden konnte.

Ökumenischer Gottesdienst- 1200 Jahre Mainburg

Zahlreiche Gläubige kamen in die Stadtpfarrkirche Mainburg zu einem ökumenischen Gottesdienst unter dem Motto: 1200 Jahre Stadt Mainburg.

Stadtpfarrer Josef Paulus begrüßte zu Beginn den Bürgermeister und die anwesenden Stadträte sowie alle Anwesenden, die gekommen waren, den 1200. Geburtstag der Stadt Mainburg zu feiern. In seiner Einführung verwies Pfarrer Paulus darauf, dass die Kirchen mit ihren Türmen aus der Geschichte der Stadt nicht wegzudenken sind. Er lud dazu ein, gemeinsam zu feiern, Gott um seinen Segen für die Stadt Mainburg zu bitten und an der Zukunft mitzubauen. Im Evangelium sprach Jesus davon, dass ein Haus nur Bestand hat, wenn es auf Fels gebaut ist. Pfarrer Zobel erinnerte in seiner Ansprache daran, dass unsere Lebenszeit im Vergleich zu den 1200 Jahren der Stadt Mainburg sehr gering ist, wir alle aber ein Teil der Stadt Mainburg sind. Pfarrer Zobel rief zum Zusammenhalt auf und lud ein, die Stadt auch in Zukunft positiv zu gestalten. In den Fürbitten wurden große Steine zu einem Haus aufgetürmt, die mit Wortkarten wie Glaube, Hoffnung, Liebe und Frieden versehen waren und ein Fundament für ein gelingendes Zusammenleben bilden.

Der Gottesdienst wurde von einem Projektchor unter der Leitung von Regina Gehde musikalisch umrahmt und bereichert.

Pfarrfest Sandelzhausen und Priesterjubiläum in der Pfarreiengemeinschaft

Zum Pfarrfest in Sandelzhausen waren viele Gläubige und Gäste ins Pfarrheim gekommen. Das Pfarrfest wurde vom Pfarrgemeinderat bestens vorbereitet und organisiert. Die Ministranten machten Angebote für Familien mit Kindern. Darüber hinaus beteiligten sich viele an einem Rätsel-Quiz, bei dem es tolle Preise zu gewinnen gab.

Im Rahmen des Pfarrfestes wurde auch das 30-jährige Priesterjubiläum von Pfarrer Josef Paulus gefeiert. Kirchenpfleger Klaus Kirmair und Brigitte Beck überreichten im Namen der Pfarrgemeinde Sandelzhausen ein Geschenk. In Oberempfenbach wurde schon am 22. Juni das Priesterjubiläum vom Pfarrer Paulus gefeiert. Stefan Schinagl als Kirchenpfleger und Bürgermeister Helmut Fichtner gratulierten. In Mainburg wurde im Rahmen des Pfarrfestes am 28. Juni das Priesterjubiläum gefeiert. In Mainburg gratulierten der Kaplan Maximilian Moosbauer im Namen des Pfarrteams und Christoph Haid für die Pfarrgemeinde. Alle Gratulanten dankten dem bodenständigen Seelsorger für seinen Dienst und wünschten ihm noch viele Jahre segensreiches Wirken.

Josef Paulus wurde am 1. Juli 1995 im Regensburger Dom zum Priester geweiht. Sein priesterliches Wirken führte ihn zuerst als Kaplan nach Schönsee. 1998 übernahm er die Pfarrei Hohenthann als erste Pfarrerstelle. 2010 wurde Josef Paulus Pfarrer von Mainburg und Empfenbach, 2015 übernahm er zusätzlich die Pfarrgemeinde Sandelzhausen.

Zwischenzeit – Junge Erwachsene lernen über Resilienz

Bericht über die „Zwischenzeit“ zum Thema Resilienz

Am Sonntagabend fand im Rahmen der „Zwischenzeit“ eine inspirierende und praxisnahe Einheit mit der Jugendreferentin Sabine Meckl aus Kelheim statt, die über eine Zusatzqualifikation (ZQ) in Resilienz und Salutogenese verfügt. In einer kleinen, offenen Runde junger Erwachsener vermittelte sie anschaulich die Grundlagen, Bedeutung und Notwendigkeit von Resilienz – der inneren Widerstandskraft im Umgang mit Herausforderungen und Belastungen.

Im Mittelpunkt stand die Frage, wie junge Menschen in einem oft stressigen und unsicheren Alltag mental stark und gesund bleiben können. Die Referentin erklärte, wie Resilienz entsteht, welche Faktoren sie fördern und wie jeder seine eigene Widerstandsfähigkeit stärken kann. Dabei bezog sie die Teilnehmenden aktiv mit ein und schuf einen Raum für persönliche Reflexion und Austausch.

Neben dem theoretischen Input stellte sie einfache, alltagstaugliche Übungen vor, die helfen können, in belastenden Situationen handlungsfähig zu bleiben

Die Teilnehmenden zeigten sich offen und interessiert, viele nahmen konkrete Impulse für ihren Alltag mit. Die Einheit schloss mit einem kurzen Moment der Stille – ein wohltuender Ausklang einer stärkenden „Zwischenzeit“.

40 jähriges Priesterjubiläum von Domprobst Dr. Franz Frühmorgen

Zum 40-jährigen Priesterjubiläum von Domprobst Dr. Franz Frühmorgen waren viele Gläubige und Freunde in die Stadtpfarrkirche gekommen.

Franz Frühmorgen blickte zu Beginn auf den Tag seiner Priesterweihe genau vor 40 Jahren in Regensburg und auf seine Primiz am 7. Juli zurück. Er dankte seiner Familie, seiner Pfarrgemeinde Mainburg und vor allem Gott, der ihn auf seinem Weg geleitet und begleitet hat. Die Texte des Sonntags stellten die Apostelfürsten Petrus und Paulus in den Mittelpunkt. In seiner Predigt bekannte Franz Frühmorgen, dass er sich immer eher zum Apostel Petrus hingezogen gefühlt hat, weil der Apostel Petrus ein Mensch mit Stärken, aber auch mit Schwächen gewesen war. Im entscheidenden Augenblick aber, als Jesus fragte, für wen die Menschen Jesus hielten, bekannte Petrus, dass Jesus der Christus, der Sohn Gottes sei. Diese zentrale Frage stellt sich jedem von uns, so Frühmorgen. Er rief dazu auf, sich zu Jesus zu bekennen und auf Jesus zu vertrauen.

Am Ende des Gottesdienstes überbrachten Bürgermeister Helmut Fichtner die Glückwünsche der Stadt Mainburg und Heribert Zenk gratulierte im Namen des Pfarrgemeinderates. Bürgermeister Fichtner hob hervor, dass es für die Stadt Mainburg eine Ehre sei, dass Franz Frühmorgen ein Sohn der Stadt ist und Heribert Zenk dankte für die Verbindung, die Franz Frühmorgen mit seiner Heimatgemeinde hält.

Ein großer Dank ging auch an Luka Juric und seinen Chor, der den Gottesdienst mit seinen Sängern und Musikern großartig musikalisch umrahmte.

Im Anschluss an den Gottesdienst gab es bei einem Stehempfang vor der Kirche die Möglichkeit der Begegnung mit dem Jubilar.

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