Familiengottesdienst mit Kolpinggedenken

Familiengottesdienst mit Kolpinggedenken: Adventszug machte Halt in „Freudenstadt“

Mainburg. – Unter dem Leitwort des dritten Adventssonntags „Freut euch, der Herr ist nahe“ (Gaudete) feierte die Pfarrgemeinde Mainburg am vergangenen Sonntag einen stimmungsvollen Familiengottesdienst mit Kolpinggedenken. Dabei wurde das bereits begonnene Adventsprojekt „Adventszug“ weitergeführt und ließ vor allem Kinder und Familien aktiv am Gottesdienstgeschehen teilnehmen.

Die Kirche war wieder einmal ein Bahnhof, in dem der Adventszug an seiner dritten Station Halt machte. Schilder an den Waggons erinnerten an die Botschaften der vergangenen Sonntage, während im Altarraum „Freudenstadt“ als Ziel angezeigt wurde. Eine humorvolle Bahnhofsdurchsage führte Kinder und Erwachsene in das Thema des Gottesdienstes ein: „Achtung! Achtung! Der Zug hält auf Gleis 3. Wir sind in Freudenstadt.“ Damit war die Botschaft des Tages klar: Freude ist dort, wo Gott nahe ist.

Ein zentrales Element des Gottesdienstes bildete die Wüstenlandschaft vor dem Ambo. Mit gelbbraunen Tüchern, Kakteen wurde die Wüste verdeutlicht, von der Jesaja spricht. Drei Kinder beschrieben Menschen, deren Leben sich wie eine Wüste anfühlt: von Angst, Einsamkeit und Armut geprägt. In der Lesung aus dem Buch Jesaja und im Evangelium wurde deutlich, dass mit Gottes Nähe neues Leben wächst und Hoffnung aufblüht.

In der Katechese wurde dieser Gedanke vertieft: Durch konkrete Hilfe und Gemeinschaft – auch im Sinne Adolph Kolpings – verwandelt sich die Wüste. Als Zeichen dafür stellten die Kinder bunte Blumen in die Landschaft. So wurde sichtbar, was Gaudete verkündet: Wo Gott nahe ist, gibt es Grund zur Freude.

Passend dazu wurde am dritten Zugwaggon die Aufschrift angebracht: „Freut euch, der Herr ist nahe!“

Zum Ende des Gottesdienstes kündigte der „Bahnhof“ die Weiterfahrt des Adventszuges an: Nächster Halt ist am kommenden Sonntag um 10.30 Uhr wieder in der Stadtpfarrkirche. Alle interessierten Familien sind recht herzlich dazu eingeladen.

Zum Schluss erhielten die Kinder und Familien Fahrkarten für die Weiterreise – ein liebevolles Zeichen dafür, dass der Weg durch den Advent gemeinsam weitergeht.

Weihnachtliche Kinderkirche in Mainburg

Viele Eltern mit ihren Kindern besuchten den Kleinkinder-Gottesdienst im Pfarrheim Mainburg. Thema des Gottesdienstes war „Glöckchen bringt das Licht.“ Das kleine Pony Glöckchen zeigte den Kindern, dass niemand zu klein ist, um etwas Großes zu bewirken. Das Pony schaffte es, den Schlitten mit dem Weihnachtslicht zum Markt zu ziehen. Der Gottesdienst wurde als Kinder-Mitmach-Kirche gestaltet: Die Kinder durften dem Pony durch Stampfen, Glöckchen läuten und Klatschen Mut machen. Dazu bekam jedes Kind ein kleines Glöckchen geschenkt, mit dem es das Weihnachtspony anfeuern durfte. Auch beim „Vater unser“ und bei den Liedern durften die Kinder mit ihren Händen mitmachen. Pastoralreferent Christian Bräuherr erklärte, dass auch bei der Geburt von Jesus Licht in die Welt kam. Jesus wollte, dass alle Menschen, die in Dunkelheit leben sich freuen können. Der Gottesdienst wurde vom Kleinkindergottesdienst-Team vorbereitet und mitgestaltet.

Erster Halt des Weihnachtszuges

„Vorsicht auf Gleis…“ – Moment mal! Das hört man doch eher am Bahnhof und nicht in der Kirche, oder? Fast richtig! Wenn gerade Adventszeit ist und wir uns mit dem Adventszug auf die Reise nach Weihnachten machen, dann hört man das auch in der Kirche in Mainburg. Jeden Adventssonntag um 10:30 Uhr fährt der Adventszug in einen anderen Bahnhof ein. Dort ertönt aus dem Lautsprecher die Botschaft des jeweiligen Sonntags. In Wachhausen (am 1. Adventssonntag) war es „Wacht auf und seid wachsam!“. Jeden Adventssonntag wächst der Zug um einen Waggon, bevor er am Heiligen Abend um 15:30 Uhr schließlich in „Bethlehem“ einfährt. Zu einem Zug gehören natürlich auch Fahrkarten, welche immer am Ende der Gottesdienste verteilt werden. Für die Kinder gibt es ein Blatt, auf dem sie ihren persönlichen Adventszug basteln, gestalten und jeden Sonntag erweitern können.

Steigen Sie ein und fahren auch Sie mit uns im Adventszug mit – und bereiten wir uns gemeinsam auf die Ankunft in Bethlehem vor.

Benefizkonzert für die Armenhilfe

Am ersten Adventssonntag fand zu Gunsten der Armenhilfe Mainburg ein Benefizkonzert in der Mainburger Stadtpfarrkirche statt, das großen Ankang fand. Die Gesamtleitung oblag Kirchenmusiker Luka Juric, der sich mit diesem Konzert von der Pfarrei verabschiedete. Unterstützt wurde er von Organist Tobias Kerl und dem Jugend- & Kirchenchor der Pfarrei.

Familiengottesdienste mit Annahmefeier der Kommunionkinder

Bei drei Familiengottesdiensten in Maiburg, Sandelzhausen und Oberempfenbach wurden die Kommunionkinder dieses Jahres vorgestellt. Thema des Gottesdienstes war „Jesus, der gute Hirte“. Wie ein Hirte sich um seine Schafe kümmert, sie beschützt und sie auf gutes Weideland führt, so kümmert sich Jesus um uns. Die Kommunionkinder übernahmen die Kyrierufe und die Fürbitten. Aus Mainburg bereiten sich 24 Kinder auf ihre Erstkommunion vor, aus Sandelzhausen 19 Kinder und aus Empfenbach sind es 4 Kinder. Die Gottesdienste wurden von den Familiengottesdienst-Teams vorbereitet und mitgestaltet. Die musikalische Gestaltung der Gottesdienste übernahm in Mainburg Kirchenmusiker Luka Juric mit dem Jugendchor, in Sandelzhausen Andrea Gaffal mit dem Chor „Klangart“ und in Empfenbach Sieglinde Friedl mit dem Chor „Miteinander“. Die Chöre bereicherten die Gottesdienste und ernteten großen Applaus.

MiniMädelsAbend

Der diesjährige MiniMädelsAbend stand ganz unter dem Thema „Die Waffenrüstung Gottes“ (Eph 6, 10-17). Die Ministrantinnen ab 13 Jahren setzten sich dabei intensiv mit den einzelnen Ausrüstungsteilen auseinander – und damit auch mit sich selbst, ihren Stärken und ihrem Glauben.

In kleinen Einheiten wurden die einzelnen Bestandteile der geistlichen Rüstung betrachtet und auf das eigene Leben übertragen. Dabei wurde nicht nur gesprochen und reflektiert, sondern auch kreativ gearbeitet: Gemeinsam wurde Brot gebacken, das die Wirkung von Worten zeigen sollte. Außerdem durfte jede Teilnehmerin Henna gestalten – als sichtbares Zeichen dafür, was sie im Herzen trägt und was sie im Alltag stärkt.

Natürlich kamen Spiel und Spaß keineswegs zu kurz. Die Mädchen verbrachten einen fröhlichen Abend miteinander, spielten verschiedene Gemeinschaftsspiele und genossen das Beisammensein. Anschließend wurde gemeinsam gegessen und im Pfarrheim übernachtet – ein echtes Highlight für viele.

Der MiniMädelsAbend endete mit einem geistlichen Impuls und einem persönlichen Segen, der jeder Teilnehmerin zugesprochen wurde. Stärker im Glauben, verbunden miteinander und reich an schönen Erinnerungen machten sich die Mädchen schließlich wieder auf den Heimweg.

Eine Hüpfburg für die Pfarreiengemeinschaft

Große Freude in der Pfarreiengemeinschaft Mainburg: Dank der Unterstützung von insgesamt 31 regionalen Sponsoren konnte gemeinsam mit der Sozialsponsoring-Firma Freiraum aus Freiburg ein neues aufblasbares Trampolin samt Transportanhänger angeschafft werden. Fünf Jahre lang steht die Hüpfburg nun für Pfarrveranstaltungen wie Pfarrfeste oder Ministrantenveranstaltungen zur Verfügung – ein Gewinn vor allem für die jüngsten Besucher.

Am Mittwoch fand vor dem Pfarrheim die offizielle Übergabefeier statt. Vertreter mehrerer Sponsorenfirmen waren der Einladung von Pfarrer Josef Paulus und Gemeindereferentin Andrea Engl gefolgt und wurden zu einem kleinen Sektempfang begrüßt.

Der neu angeschaffte Anhänger mit der farbenfrohen Hüpfburg hat inzwischen seinen festen Platz vor dem Pfarrheim gefunden. Die Verantwortlichen der Pfarreiengemeinschaft zeigten sich dankbar für die großzügige Unterstützung aller Beteiligten. Durch das gemeinsame Engagement der regionalen Unternehmen könne man Kindern und Familien künftig bei vielen Anlässen eine zusätzliche Attraktion bieten, so die Organisatoren.

Mit dem neuen Trampolin ist die Pfarreiengemeinschaft nun bestens für kommende Feste und Veranstaltungen gerüstet – und die Vorfreude darauf ist groß.

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