Festgottesdienst 1200 Jahre Mainburg

Zum Festgottesdienst anlässlich der 1200 Jahrfeier der Stadt Mainburg war die Stadtpfarrkirche vollständig besetzt. Pfarrer Josef Paulus begrüßte zu Beginn Domprobst Franz Frühmorgen, den Bürgermeister und die Ehrengäste.

In seiner Predigt blickte Pfarrer Paulus zurück, was im Jahre 825 in der Welt passierte, in dem Jahr, in dem die Stadt Mainburg zum ersten Mal urkundlich erwähnt wurde. Das Jahr 2025 wurde von Papst Franziskus als Heiliges Jahr ausgerufen. Pfarrer Paulus lud ein, dieses Jahr als Pilger der Hoffnung zu begehen und im Pestheiligen Rochus ein Vorbild zu sehen. Dieser hat Pestkranke gepflegt und sich für sie eingesetzt. Genauso soll auch jeder Mainburger als Christ sich einsetzen für seine Stadt Mainburg. Jeder Mainburger soll an der Stelle, an die Gott ihn hingestellt hat, das Beste für seine Mitmenschen tun. In diesem Zusammenhang dankte er auch den Schäfflern, die den Gottesdienst umrahmten und deren Tanz auf ein Gelübde aus der Pestzeit zurückgeht.

Nach der Predigt wies Pfarrer Paulus auf eine aufgebaute Mauer vor dem Altar hin. Sie bestand aus Bausteinen, die für ein gemeinsames Zusammenleben wichtig sind: Gemeinschaft, Heimat, Liebe, Glaube, Hoffnung und Frieden. Viele Gottesdienstbesucher hatten eine Blume mitgebracht und schmückten die Mauer mit ihren Blumen. So entstand eine Mauer aus lebendigen Bausteinen, ein Symbol für die lebendige Stadt Mainburg.

Der Gottesdienst wurde musikalisch großartig gestaltet. Dargeboten wurde die Missa St. Florian von Fritz Neuböck. Die Gestaltung übernahmen Kirchenmusiker Luka Juric, die Stadtkapelle Mainburg sowie ein Projektchor, bestehend aus dem Kirchenchor Mainburg, dem Jugendchor Mainburg, dem evangelischen Kirchenchor Mainburg, dem Gospelchor „Go Train“, Cantabile Mainburg, dem Kirchenchor Mintraching, dem Kirchenchor Thalmassing und Cantare Laetitia Thalmassing.

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