Tiersegnung am Grießplatz

Regenwetter konnte die erste ökumenische Tiersegnung am Griesplatz in Mainburg nicht verhindern. Am Sonntagnachmittag, 13.09.2026, um 17 Uhr versammelten sich Tierbesitzer mit ihren Vierbeinern, um gemeinsam mit Pfarrer Dr. Florian Zobel und Kaplan Tobias Hirtreiter Gottes Segen für ihre Tiere zu erbitten.

Fünf Hunde trotzten gemeinsam mit ihren Besitzerinnen und Besitzern dem Regen und waren bei der Segnung dabei. Und auch Frida, das Maskottchen der Mainburger Ministranten, war bei der Feier zugegen. Zwar ist Frida kein lebendiges Tier, sondern ein Stofftier – willkommen war sie bei der Tiersegnung aber selbstverständlich trotzdem.

Bevor die eigentliche Segnung begann, blickten Pfarrer Zobel und Kaplan Hirtreiter auf die erste Schöpfungserzählung im Buch Genesis (Gen 1). Dort wird beschrieben, wie Gott die Erde und die Tiere erschafft und dem Menschen den Auftrag gibt, sich um die Schöpfung zu kümmern. Gerade Haustierbesitzer leben diesen Auftrag in besonderer Weise, indem sie Verantwortung für ihre Tiere übernehmen, für sie sorgen und ihnen ein Zuhause geben.

Dabei sind Haustiere für viele Menschen längst mehr als einfach nur Tiere. Sie sind Begleiter im Alltag, schenken Nähe und Freude und gehören für viele Menschen ganz selbstverständlich zur Familie.

Pfarrer Zobel und Kaplan Hirtreiter freuten sich darüber, dass trotz des regnerischen Wetters Tierbesitzer zur Feier gekommen waren.

Dass die Tiersegnung keine einmalige Veranstaltung bleiben soll, wurde ebenfalls deutlich: Auf die Frage, ob auch in den kommenden Jahren wieder eine Tiersegnung geplant sei, antworteten die beiden Geistlichen selbstverständlich mit Ja. Und auch auf die Frage, ob auch ein Pferd gesegnet werden könne, lautete die Antwort eindeutig: selbstverständlich.

Für eine künftige Tiersegnung soll außerdem noch einmal ausdrücklich darauf hingewiesen werden, dass alle Tiere herzlich willkommen sind – nicht nur Hunde, Katzen oder Pferde, sondern auch Stoff- und Kuscheltiere. Schließlich zeigte Frida bereits bei der ersten Feier, dass auch ein Stofftier einen festen Platz in der Gemeinschaft haben kann.

WordPress Cookie Hinweis von Real Cookie Banner