Zeitplan
Vortrag von Teresa Zukic: Lebe, lache, liebe!

Teresa Zukic ist eine deutsche Buchautorin, Diplom-Religionspädagogin und Ordensschwester von der „Kleinen Kommunität der Geschwister Jesu“ im Erzbistum Bamberg. Sie wuchs in Weinheim auf. In ihrer Kind- und Jugendzeit war Zukic Leistungssportlerin und wurde Hessische Meisterin am Schwebebalken sowie Badische Meisterin im Mehrkampf. Sie besuchte ein Sportinternat und wuchs in keinem christlichen Umfeld auf. 1983 ereignete sich eine Kehrtwende in ihrem Leben. Nach eigenen Angaben veränderte ein Ereignis in diesem Jahr ihr Leben radikal, als sie in einer schlaflosen Nacht eine Bibel aufschlug und las. Sie stieß auf Passagen aus der Bergpredigt, die sie nicht mehr losließen. Das habe ihr Leben völlig verändert, sie sei dann Christin geworden und habe sich taufen lassen. Später sagte sie dazu „Dabei habe ich ihn (Gott) nie gesucht. Er hat mich gefunden. (…) Ein Abenteuer des Vertrauens begann. Ein Abenteuer mit der Bibel begann.“ Sie nennt Gott nun ihren Freund. Das brachte eine völlige Neuorientierung ihres Lebens mit sich. Bald gab sie ihre sportlichen Ambitionen auf und eine Neuorientierung begann. 1985 entschied sie sich, Ordensschwester zu werden, und trat bei den Vinzentinerinnen in Fulda ein. Dort wirkte sie in verschiedenen sozialen Einrichtungen: Behinderten- und Altenheime, Krankenhäuser sowie auf einer Sonderschule. Im Jahr 1989 folgte das Studium der Religionspädagogik mit Abschluss als Diplom-Religionspädagogin. Sie wirkte in verschiedenen Pfarreien als Gemeindereferentin. Zukic ist Trägerin des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland und wurde 2023 mit dem Bayerischen Verdienstorden ausgezeichnet.
Schwester Teresa wird schwer krank: 56 Jahre war ihr Leben von jeglicher Krankheit verschont geblieben. Es war ein Schock, als bei ihr ein Myom in der Gebärmutter festgestellt wurde. Als die Ärztin schilderte, was sie alles rausoperieren wollen, ist sie zusammengebrochen. Sie glaubte, dies sei ihr Todesurteil. Sie weinte viel, fasste sich wieder und lachte: „Das war filmreif“. Ihr schoss der Gedanke in den Kopf: „Moment mal. Gott hat das letzte Wort. Ein neues Abenteuer begann. Ich hatte alles von Gott bekommen, nur eine Krankheit nicht. Jetzt im Nachhinein kann ich sagen, sie war ein Geschenk. Ich kann die Menschen noch besser verstehen.“
Aus einer Laudatio: „Nächstenliebe und echte Menschlichkeit, denn sie hilft Menschen im Alltag. Weil sie den Glauben nicht von oben herab erklärt, sondern mitten ins Leben bringt. Sie macht unfassbar viel: Mutig, unkonventionell, offen und ganz ehrlich – sie ist einfach cool. …“ Herzlichen Glückwunsch zum Fräulein-Kurvig-Preis 2025 für Nächstenliebe.
Sie alle sind herzlich eingeladen zu Ihrem Vortrag.
Die Unkosten werden über freiwillige Spenden abgedeckt.