Mirjam  -  das  biblische Rockmusical

Mainburger Welturaufführung in der Stadtpfarrkirche Mainburg am


Text:     Paul Weininger
Musik:   Martin Göth
Inszenierung: Georg Harrieder
Arrangement:  Kathrin Giehl, Maximilian Maier,  Martin Göth, Paul Weininger
Einstudierung und musikalische Leitung
: Kathrin Giehl

Regieassistenz: Inge Thalmeier
Beleuchtung: Christian Hintermeier
Licht und Ton: show-pa, Pfaffenhofen
Bühne: Inge Reiter-Lang, Rudi Schiller
Kostüme: Christa Dotzauer
Maske: Andrea Solleder, Veronika Fuchs
Organisation, Requisite: Gerti Enzinger, Silvia Reiser

Personen und ihre DarstellerInnen:

Mirjam von Magdala:    Andrea Hainz
Judit, ihre Dienerin:    Claudia Stuber
Simon Petrus, Fischer:    Konstantin Ferstl
Andreas, sein Bruder:    Matthias Reiser
Jakobus, Fischer:    Werner Beck   
1. Schriftgelehrter / Priester:    Stefan Lamping
2. Schriftgelehrter / Priester:    Christoph Hellerbrand
Römischer Statthalter:    Werner Beck
Römische Soldaten:   
Ferdinand Kürmaier, Horst Bachmeier, Julian Niemetz

Simon der Zelot:    Oliver Zeilmeier
Judas Iskariot:    Andreas Ibel
Johanna, Jüngerin Jesu:    Monika Habel
Susanna, Jüngerin Jesu:    Anita Lang
Salome, Jüngerin Jesu:    Andrea Schuh
Jesus von Nazaret:    Martin Felber
Geldwechsler und Händler im Tempel:   
Andreas Pilsner, Patrick Fertl, Matthias Krojer, Fabian Sedlmeier
Volk von Magdala und Jerusalem:   
Rosi Zeilmeier, Lisa Schönfels, Simone Weininger, Nicole Stuber, Claudia Söckler, Evi Habel, Astrid Habel, Anita Dotzauer
und ein großer Chor   

Band

Thomas Diewock (Schlagzeug), Bernd Intveen (E-Gitarre), Alex Schaubeck (Bass), Kathrin Giehl (E-Piano), Matthias Zirngibl (Trompete, Keybord), Elisabeth Zirngibl (Klarinette), Angelina Lesmeister (Querflöte), Maria Dotzauer (Tenorsaxophon), Andrea Solleder (Altsaxophon), Regina Gehde (Geige), Helene Schneider (Geige)
 

Musical - Projekt - Mainburg

Die Idee, "Maria Magdalena" zur Titelfigur eines "Singspieles" zumachen, war ziemlich genau 10 Jahre alt: Am Ostermontag 1994 wurde nach mehrmonatigen Vorarbeiten das Ostersingspiel "Maria Magdalena" des Mainburger Pastoralreferenten Paul Weininger und des Theologen und Musikers Martin Göth aus Passau unter dessen musikalischer Leitung in der Stadtpfarrkirche Mainburg uraufgeführt - mit den beiden Musikgruppen "Shalom" aus Passau und "Jonatan" aus Mainburg. Zwei weitere Teile einer geplanten "Maria-Magdalena-Trilogie" blieben in der Schublade.
Nach dem unerwarteten Erfolg des Ostersingspieles auch in anderen Pfarreien veröffentlichte das Team Göth/Weininger in den folgenden Jahren weitere gemeinsame Projekte - wie etwa das bundesweit aufgeführte "Kolping-Singspiel", das zum 100. Jubiläum der KF Mainburg 1995 entstand, oder mehrere "CD-Bücher für Kinder bei verschiedenen Verlagen.

Als Kirchenmusikerin Kathrin Giehl im Frühjar 2002 ein Nachfolgeprojekt für das erfolgreiche Poporatorium "Elisabeth von Thüringen" (von Peter Janssens) suchte, reifte der Gedanke - passend zum "Jahr der Bibel" - eine auf zwei Akte angelegte, aktualisierte und zum Teil völlig neu geschriebene Fassung des Maria-Magdalena-Stoffes in Angriff zu nehmen, die den Titel "Mirjam" erhalten sollte.
Martin Göth, der seit vielen Jahren auch mit bekannten Textern wie Rolf Krenzer viele CD mit Kinderliedern und religiöser Musik veröffentlicht, sagte spontan zu, das vorliegende Material musikalisch zu bearbeiten und zusammen mit den neuen Texten ein komplettes Rock-Musical zu komponieren.
Nachdem im September 2002 die Textvorlage fertig gestellt war, konnten im Oktober die Arbeiten an der Partitur beginnen.

Georg Harrieder, selbst ein erfahrener Bühnenautor und Regisseur im Amateurtheater, übernahm die Inszenierung und steuerte seinerseits einige wichtige dramaturgische Verbesserungen bei, die in die Partitur eingearbeitet wurden. Außerdem nutzte er seine Verbindung zum LSK-Theater Mainburg, ohne dessen Unterstützung so manche Idee nicht realisierbar gewesen wäre. 
Im Frühjahr 2003 konnte Kathrin Giehl die Chorsätze und das Arrangement für die Live-Aufführungen erstellen, während Inge Reiter-Lang einen Bühnenplan für den Altarraum der Stadtpfarrkirche entwarf.

Zur gleichen Zeit startete das "Casting" für die Solistenrollen, die Formierung des Solochores und die Ausschreibung für den großen Chor - mit unerwartet breiter Resonanz! Im Mai begannen die Proben. In den Probenpausen im August folgten schließlich die Aufnahmen für die CD-Einspielung im audiomax-Tonstudio in Ruderting und im Musiksaal der HS Mainburg. Die Orchesterarrangements stammen von Maximilian Maier, der die einzelnen Instrumente auch größtenteils selbst einspielte. Er vermittelte den Sängerinnen und Sängern bei den langen, aber immer lockeren Studioaufnahmen das nötige "Musical-Feeling". Durch seinen unermüdlichen Einsatz erhielt das Musical schließlich den letzten entscheidenden Schliff.
                                                                                                                                                                                                                                                                                                               
                                                                     Paul Weininger

Das Musical-Team bedankt sich herzlich bei:
Altenheim St.Michael, Staatliche Berufschule Mainburg, Theater Ingolstadt, Grundschule Mainburg, Hauptschule Mainburg, Offestdruck Schadow, LSK-Theater Mainburg, Firma Reiser Raum-Dekor&Farben, Grund- u.Hauptschule Wolnzach, Zimmerei Schwertl - und allen Helferinnen und Helfern, die durch ihren unermüdlichen Einsatz dieses Projekt ermöglicht haben.